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Xbox One – Verkäufe ohne Kinect verdoppelt

17. Juli 2014

Xbox One – Verkäufe ohne Kinect verdoppelt

Xbox One Xbox Games with Gold

Microsoft konnte die Verkäufe der Xbox One ohne Kinect verdoppeln. Diese Zahlen gelten zwar nur für die USA. Es ist aber wahrscheinlich, dass der Absatz der Konsole durch den Schritt weltweit Fahrt aufnimmt.

In den letzten Wochen konnte Microsoft das Interesse an der Xbox One in den unterschiedlichen Variationen, in denen die Konsole erhältlich ist, deutlich steigern. Das liegt zum einen sicherlich an dem Spiele-Lineup, das der Konzern während der E3 2014 vorgestellt hat. Viele der interessanten Titel erscheinen schon dieses Jahr und bieten sicherlich für einige Spieler einen Kaufgrund für die Next-Gen-Xbox.

Auf der anderen Seite kann man definitiv auch die Entscheidung von Microsoft, die Xbox One auch ohne Kinect anzubieten, dafür verantwortlich machen. Durch diesen Schritt ist die Konsole nämlich für 399,-€, statt wie bisher, für 499,-€ zu bekommen. Damit zieht der Hersteller der Konsole nämlich im Preis mit der Standardversion der PS4 von Sony gleich und die Spieler haben die Möglichkeit, sich nicht nur nach dem Preis, sondern auch nach den angebotenen Spielen für eine der beiden Plattformen zu entscheiden.

Die Meldung über die Verdopplung der Verkaufszahlen basieren auf internen Daten von Microsoft selbst und sollten daher, trotz der guten Neuigkeit für den Konzern, mit Vorsicht genossen werden. Immerhin war es schon in der Vergangenheit so, dass die Redmondoner den Erfolg der Xbox One anhand der an den Einzelhandel ausgelieferten Exemplare festmachte und nicht daran, wie viele Geräte tatsächlich an den Endkunden verkauft werden konnten.

Was denkt ihr über die Meldung zu den Verkaufszahlen? Glaubt ihr, dass der Wegfall von Kinect als verpflichtende Option für die Xbox One für die Beflügelung der Zahlen sorgt oder sind es tatsächlich die angekündigten Spiele, die die Kunden vermehrt zur neuen Xbox greifen lassen?

Matthias. Zocker seit den frühen Neunzigern, Schreiberling seit 2003. Bei Gameplane.de für die Kontrolle des wilden Redaktionshaufens mitverantwortlich. Er saugt alles auf, was irgendwie mit Spielen zu tun hat und schließt es in dem extra dafür eingerichteten Brain-Tresor ein. Egal ob Indies, AAA-Titel oder Casual-Schrott: Perlen gibt es für ihn in jedem Genre.