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EA – Xbox One Bezahl-Demos sind ein Systemfehler

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Nachdem wir heute bereits über die kostenpflichtigen Demos von EA Spielen auf der Xbox One berichtet haben, rudert der Konzern jetzt zurück. Laut Electronic Arts, handle es sich um einen Systemfehler, auf dem Xbox One Marktplatz.

Unsere australischen Kollegen von polygon.com haben, auf Nachfrage hin, eine Stellungnahme eines Mitarbeiters erhalten. Demnach handle es sich bei den kostenpflichtigen Demos von UFC und Fifa 14 einen simplen System-Fehler. Warum dieser Fehler nur auf dem Xbox One Marktplatz und genau bei diesen beiden Spielen auftritt, bleibt ungeklärt. Auf dem deutschen Marktplatz werden die Testversionen noch immer für jeweils 4,99€ angeboten.

Originalmeldung: 

EA bietet auf dem Xbox Marketplace derzeit kostenpflichtige Demos für die Xbox One an. Demnach kostet die Testversion von FIFA 14 beispielsweise 4,99€. Bei EA Sports UFC ist es dasselbe.

EA hat offenbar eine neue Geldquelle ausgemacht. Das Unternehmen hat damit begonnen, Geld für Demoversionen seiner Spiele zu verlangen. Eigentlich sind diese dazu gedacht, die Spieler dazu zu bewegen, die Vollversion des Titels zu kaufen. Offenbar möchte man aber nun bereits Bares für das Antesten der Titel sehen. Wir konnten diese Meldung redaktionsintern nachvollziehen und sind gleichermaßen überrascht, wie verwundert.

Andere Plattformen sind, zumindest momentan, noch nicht von dieser Maßnahme betroffen. Lediglich auf derXbox One bietet der Konzern derzeit für die Anspielversionen zur Kasse. Der Konzern selbst hat sich dazu bisher noch nicht geäußert. Peter Moore hatte sich erst vor kurzem dazu geäußert, dass Core Gamer negativ auf Neuerungen in der Branche reagieren. Ob die Entscheidung, kostenpflichtige Demos für die Xbox Oneanzubieten, im Hinblick auf diese Aussage allerdings gut gewählt ist, darf bezweifelt werden.

Schon im Jahr 2010 sprach der Konzern über Pläne, Premium-Downloads kostenpflichtig zu machen. Unter anderem war damals die Rede davon, umfangreichere Demos anzubieten und die Spieler dafür zur Kasse zu bitten. Ob der nun gemachte Schritt in genau diese Richtung geht, ist ebenfalls noch nicht gesichert.

Was denkt ihr darüber? Hat sich der Publisher mit der Aktion einen Faux Pas geleistet? Seid ihr generell bereit, auch für Demos zu zahlen, wenn diese umfangreicher als üblich ausfallen und euch beispielsweise das komplette Spiel, zeitlich begrenzt spielen lassen? Wie müssten Modelle gestaltet sein, wenn ihr euch nach dem Anspielen der kostenpflichtigen Demo dazu entschließt, die Vollversion zu kaufen?

2 Kommentare

  1. wenn es so auf zeit die vollversion gäbe wie in der videothek zum ausleihen wäre es cool aber nur für eine demo würde so ziemlich niemand geld hinlegen

  2. Maurice Black

    Wer so doof ist und für etwas unfertiges geld bezahlt – selbst schuld. Systemfehler? Okay. Dann gibts ja das geld zurück :D

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