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Weekly LoL-News – #9 Saison 2016, Patch 6.1 und ein neuer Champ

Nun ist auch League of Legends im Jahr 2016 angekommen und damit natürlich auch die Weekly LoL-News. Viel hat sich während der Winterpause nicht getan, was jedoch ebenso interessant zu beobachten war, da die Spieler somit viel Zeit hatten, um die Vorsaison genau zu analysieren und neue Meta-Taktiken zu entwickeln (Anrecht der Frostkönigin, anyone?).

Für das neue Jahr wurden dann auch gleich ein neuer Patch angekündigt und mittlerweile sogar veröffentlicht, ein neuer Champion enthüllt und die Pläne für die Überarbeitung eines gewissen Ninjas veröffentlicht. Zudem startet die LCS in den Spring Split und die Ranglisten-Saison hat einen Starttermin.

Patch 6.1

Der neue Patch wurde mit Spannung erwartet und hat mich persönlich etwas enttäuscht, da nicht die Änderungen kamen, die ich erwartet habe (was natürlich nur wenig über die tatsächliche Qualität des Patches aussagt). Thunderlord ist immer noch sehr stark und wurde von Entwickler Riot überhaupt nicht angefasst, dafür wurden aber seine Kollegen aufgehübscht. Anrecht der Frostkönigin wurde zwar etwas geschwächt, kommt aber dennoch sehr stark daher und Champions wie Gangplank sind nach wie vor so stark, dass die bei den ersten Spieltagen der LCS immer ein Pick für die Banphase waren. Doch der Reihe nach.

Zunächst hat man sich ein wenig um Fiddlesticks gekümmert. Die Vogelscheuche ist in der Kluft aktuell so gut wie gar nicht anzutreffen und kann im Jungle einfach nicht mithalten. Eine erste Änderung soll nachhelfen: Seine E-Fähigkeit, Dunkler Wind, kostet nun deutlich weniger Mana. Immerhin hat sie auf der höchsten Stufe vorher 130 Mana gekostet, was enorm viel ist. Mit Patch 6.1 hat man dies nun auf 90 Mana auf der höchsten Stufe gesenkt.League of Legends

Gangplank hat auch einen Nerf erfahren, jedoch keinen, an den man spontan gedacht hätte: Seine Passive, die Feuerprobe, wurde geschwächt. Sie hat nun weniger Schaden pro Tick, tickt dafür etwas länger, was die Anpassung minimal ausfallen lässt. Das haben natürlich auch unsere Profis gemerkt, weswegen der Pirat immer noch ein sicherer Ban ist (10 von 10 Spielen des EU Spring Splits).

Miss Fortune gehört aktuell zu den stärksten ADCs und hat eine Win-Rate von über 54% (Quelle), was beachtlich ist. Riot reagiert darauf mit kleineren Anpassungen, betont aber, dass sie mit der aktuellen Rolle der Piratenjägerin zufrieden sind. Immerhin war es das gesetzte Ziel, Miss Fortune zusammen mit ihrer ultimativen Fähigkeit und einer guten Teamzusammenstellung glänzen zu lassen. Ihre E-Fähigkeit wurde jedoch, vor allem mit Thunderlord im Gepäck, als zu stark eingeschätzt, weswegen diese mit Patch 6.1 deutlich weniger Schaden verursacht.

League of LegendsAuch oft bei der LCS zu sehen war unser Troll, Trundle. Mit seinen Eigenschaften als Tank mit moderatem Schaden und einem nützlichen Slow ist er ein guter Pick, der sowohl als Support auf der Bot-Lane als auch auf der Top-Lane oder im Jungle gespielt werden kann. Die hohe Präsenz des Trolls kostet ihn nun etwas: Seine Q-Fähigkeit kann nicht länger auf Türme angewandt werden, die Eissäule kostet nun mehr Mana, genau so wie die Ulti, welche zudem nun auch eine höhere Abklingzeit auf allen Stufen hat.

Kommen wir zu den Gegenständen. Hier gab es eine interessante Änderung, die sich auf Gegenstände für Jungler konzentriert. Riot möchte damit den Champions unter die Arme greifen, die auf AP basieren und dennoch einen Ausflug ins Grün wagen möchten und hat dafür Runengleve in Runenecho umgewandelt. Findige League of Legends -Experten fällt die Ähnlichkeit des Namens mit Luden’s Echo sofort auf und das zurecht! Genau wie Luden’s basiert der neue Gegenstand auf Ätherhauch und baut Ladungen durch Bewegung und Zauber auf. Der Bonusschaden der Ladungen ist bei Monstern im Jungle besonders effektiv.

Apropos Junglen: Wer seine Freude damit hatte, Gegnern mit Zerschmettern Zauberfähigkeiten anzuhängen, wird nun enttäuscht sein. Das hat nämlich nun ein Ende. Aber was hoffentlich bald ein Anfang findet, ist der Kampf um den Herold. Bisher wurde er in der LCS nur wenig beachtet und auch im Ranked ist er eher ein Buff, der am Rande mitgenommen wird, weil man gerade nichts besseres zu tun hat. Riot möchte ihn nun attraktiver machen, indem er weniger Schaden austeilt: Statt 105 ist es nur noch ein Wert von 95.

League of Legends
Immer noch OP? Anrecht der Frostkönigin dominierte in der Vorsaison die Mid-Lane.

Und nun endlich ein paar Worte zum Anrecht der Frostkönigin, was sich bisher als ein Must-Have-Item für die Mid-Lane entwickelt hat und das aus guten Gründen: Manaregeneration war gut, ebenso die zusätzlichen AP, die Abklingzeitverringerung und das zusätzliche Gold. Die Geister nicht zu vergessen, die sich automatisch ihr Ziel suchen und dann ihr Opfer für 4 Sekunden um 40% verlangsamen. Genug Zeit, um den Gegner einzuholen und ihm ins Genick zu springen. Riot möchte die Präsenz des Items nun wieder etwas eindämmen, hat die Manaregeneration deutlich runtergeschraubt und die Geister verändert. Sie verlangsamen nun von 2 bis 5 Sekunden, abhängig davon, wie viel Distanz sie zurückgelegt haben. Ob dies reicht, um der Frostkönigin mit ihren Geistern Einhalt zu gebieten?

Wie immer würde es den Rahmen der Weekly LoL-News sprengen, wenn ich auf alle Änderungen genau eingehen würde. Wer interessiert ist, kann die Patchnotes auf der Website von League of Legends durchstöbern und nochmal genau nachlesen, was sich alles in der Kluft getan hat.

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