News PC Playstation Playstation 4 Xbox Xbox One

Watch Dogs 2 – Besseres Fahrverhalten und weitere Infos

4. Juli 2016
Nicole Wetzel

author:

Watch Dogs 2 – Besseres Fahrverhalten und weitere Infos

In einem Interview mit Senior Producer Dominic Guay erklärte er, dass man für Watch Dogs 2 etwas am Fahrverhalten geschraubt habe.

So will man weiter weg von der Realität und mehr auf Arcade setzen, somit biete man ein einsteigerfreundlicheres Fahrverhalten. Wie die Entwickler empfanden, war gerade bei Verfolgungsjagden im ersten Teil das Kontrollieren der Fahrzeuge recht schwierig, wenn man dabei noch Ampeln hacken und auf den Verkehr achten musste. Daher ändere man für den zweiten Teil das Fahrverhalten nun ab.

„Ich bin kein Physik-Experte, daher kann ich nicht ins Detail gehen. Das Fahren war im Kern ein Physik-Simulator, eine Fahrsimulation. Aber wenn viel los war, die Leute auf dich schossen, Verfolgungsjagden und man dabei versuchte Dinge zu hacken, war es einfach zu viel. Die Leute verloren die Kontrolle über das Fahrzeug und das ist nicht lustig.“

Eben wegen hektischen Momenten, in denen selbst diejenigen Spieler, die Fahrzeuge eigentlich immer unter Kontrolle hatten, letztere verloren und in die nächste Wand schlugen, entschied man sich zu der Abänderung des Fahrverhaltens. Allerdings versicherte Dominic Guay, dass die verschiedenen Fahrzeuge sich dennoch jedes anders anfühlen soll und man dennoch mit den Fahrzeugen abgedrehte Moves vollführen kann. Man wollte eben den richtigen Mittelweg dafür finden.

Nicht nur beim Verändern des Fahrverhaltens wurde auf das Feedback von Spielern und Fans gehört, sondern auch in anderen Dingen. Viele vermissten im ersten Teil, dass man während des Fahrens nicht schießen konnte, auch hier habe man auf die Spieler gehört und wird es in Watch Dogs 2 einfügen.

„Da sind einige kleine Dinge, wie schießen während man fährt. Spieler fragten warum es nicht möglich ist, es würde keinen Sinn machen. Also haben wir es nun hinzugefügt. In Watch Dogs 1 waren die Missionen linear und man musste sie der Reihe nach abarbeiten. Spieler sagten, dass man dies etwas abändern könnte und wir stimmten zu. Wir wurden davon inspiriert war RPGs machen mit ihren Missionen und deren Freiheit. Man muss nicht alle dieser Missionen spielen. Es gibt dir eine Menge mehr Freiheit wie man spielen möchte. Die Entscheidung liegt also bei dir was du spielen möchtest, multiplayer oder mehr  erkundend oder fokussiert auf Missionen und alle werden sie dir Follower geben. Jede Aktion wird dir Follower bringen und das bringt dich näher an das Ende des Spiels.“

Nicht nur bei den Missionen, auch beim Hacken soll es mehr Freiheit geben, im Gegensatz zum ersten Teil. Watch Dogs 2 soll wesentlich vielfältiger sein und einfach noch mehr Möglichkeiten bieten.

„Wir haben das Hacken nicht erneuert, aber wir haben es sehr erweitert. In Watch Dogs 1, konnte man nur Leute hacken die wir vorgaben. Man konnte nur in einer Art und Weise hacken. Daher eröffnen wir dies neu. Man kann nun in vielfältiger Wese hacken.“

Auch zu Koop wurde einiges gesagt. So wird es in Watch Dogs 2 auch das bekannten PvP geben, in dem ein anderer Spieler in dein Spiel eindringt und versucht, dich zu hacken, aber auch richtigen Koop soll es geben. Anderen Spieler werdet ihr im Single-Player als DedSec-Hacker begegnen, mit diesen könnt ihr euch dann zu einem Team zusammentun. Immerhin ist Marcus Holloway kein einsamer Wolf wie Aiden Pearce. Einen Online-Zwang soll es laut Dominic Guay allerdings nicht geben.

„Ich denke es ist sehr cool Koop zu spielen. Es fügt einige Überraschungen hinzu. Aber ich akzeptiere auch, dass manche Spieler ihre eigene Erfahrung haben wollen und nicht Online. Das ist vollkommen in Ordnung. Man muss nicht Online spielen.”

Zu guter Letzt gab Guay noch den Hinweis, dass man in Watch Dogs 2 altbekannte Gesichter trifft. Genaueres wollte er allerdings nicht verraten, aber vielleicht bekommt Aiden Pearce ja einen kleinen Auftritt. Klar ist jedoch, dass die Geschehnisse in Chicago durchaus nicht vergessen sind.

Watch Dogs 2 wird am 15. November für PS4, PC und Xbox One erscheinen.

Nicole Wetzel

Nicole ist praktisch als Zockerin geboren, denn schon mit etwa 3 Jahren fand sie sich vor einer SNES wieder und wuchs somit mit Yoshis's Island und Donkey Kong Country auf. Seither sind Videospiele ihre große Leidenschaft und nicht mehr für sie wegzudenken. Später wurde sie nicht nur von Nintendo sondern auch von der Playstation geprägt, weswegen sich ihr Spektrum um etliche Genre erweiterte.