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VR Games auf der gamescom – Holocafe und CCP Games

 

Die diesjährige gamescom steht ganz im Zeichen von Virtual Reality. Vor allem aus der Indie Szene kommen immer mehr vielversprechende Titel, die sich der VR Technik bedienen. Wir durften dabei die Spiele von CCP Games mit EVE: Valkyrie und EVE: Gunjack sowie Project Arena anspielen, und Holocafe besuchen.

Bei den beiden EVE spielen befinden wir uns im Weltraum mit futuristischen Raumschiffen und Laserkanonen. Diese können wir mit der Virtual Reality Brille in die richtige Richtung zeigen lassen, in dem wir mit dem Kopf sämtliche Himmelsrichtungen bewegen. In EVE: Valkyrie befindet man sich in einem Raumschiff, dass durch die Gegnermassen und Asteroidenfelder düst. Man hat dabei die Auswahl zwischen 5 verschiedenen Raumschiffsklassen, die individuelle Geschosse und Flugeigenschaften haben. Man startet aus der Basis und wird sofort ins Kampfgeschehen geworfen. Spektakuläre Effekte und Explosionen erlebt man dabei direkt aus dem Cockpit und man bekommt wirklich den Eindruck, dass die Raumflitzer wirklich direkt an einem vorbeifliegen. Wobei EVE: Gunjack sitzt man in einem stationären Geschützturm, der aus sicherer Entfernung die Gegner mit unterschiedlichen Laserwaffen bearbeitet.

EVE: Valkyrie1EVE: Gunjack

Bei Project Arena handelt es sich um ein kompetitives Spiel das sehr an Tennis erinnert, nur dass man sich mit Diskusse aus Energie bewirft und man den gegnerischen Diskus abwehren muss. Jeder Spieler hat dabei in beiden Händen einen Kontroller, mit dem er entweder werfen, oder das Geschoss des Gegenspielers abwehren kann. Vom sportlichen Aspekt her kommt man daher auf jeden Fall auf seine Kosten.

ProjectArena02_1920

Das nächste VR Spiel das wir uns ansehen durften kommt vom Startup Holocafé. Ziel des Spiels ist dabei die Energiekristalle des Gegenspielers einzunehmen. Aufgabe des Spielers ist dabei die Minions, die für die Einnahme der Kristalle verantwortlich sind, entweder mit Pfeil und Bogen, Feuerballwerfern oder Zauberstäben, die Energiestöße aussenden, abzuschießen. Beeindruckend war dabei, dass man durch Vibrieren des Controllers ein Feedback zum Beispiel beim Spannen des Bogens erhalten hat und man dabei eine viel bessere Verbindung zum Spiel aufbauen konnte.


VR. Da gibt es kein vorbei mehr. Zahlreiche Start-Ups, Indies und Großentwickler arbeiten mit der neuen Technik. Die Ergebnisse tragen Früchte. Alle oben beschriebenen Spiele sind inzwischen auf einem sehr hohen Standard für eine neue Technik. Reibungsläufe Abläufe in diesem Bereich waren bisher selten, jetzt aber gängig. Das Austesten hat immensen Spaß gemacht. Kleine 1 vs. 1 Spiele wie Project Arena oder das Projekt von Holocafé wissen zu begeistern. Allerdings handelt es sich hier einfach nur um Minigames. Der Trend ist hier mit Vorsicht zu genießen. Sich eine Kollektion von Minispielen zu sammeln, einzeln und abhängig, ist vermutlich nicht das Ziel und die Intention vieler Spieler. Trotzdem ist es erfreulich, dass gerade Indie-Entwickler hier sich besonders hervor heben und mit ihren kreativen Ideen meist sogar im Scheinwerferlicht stehen. Und sportlich ist es auch allemal.


Mit den Armen herumzufuchteln und diese Bewegungen auch im Spiel wahrzunehmen ist definitiv mit viel Spaß verbunden. Mir gefällt diese Art der Immersion bei Spielen und ich bin begeistert, wie weit die Technik in diesem Bereich bereits gekommen ist. Ob man nun in einem Raumschiff sitzt und Explosionen an einem vorbeiziehen oder man Pfeile auf Minions schießt, man fühlt sich immer, als ob man die volle Kontrolle über alle Handlungen im Spiel hat, weil man sich direkt mit jeder Bewegung im Spiel wiederfindet. Bei allen Spielen haben sich die Bewegungen des Kopfes im Spiel widergespiegelt. Im großen und Ganzen haben mich alle Spiele von der Technik sowie vom Spielspaß überzeugt. Alles richtig gemacht.

 

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