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Preview: Valhalla Hills – Wikinger auf dem Weg nach oben

Von Mitwirkenden der Siedler 2 erscheint diesen Monat ein neuer Aufbau-Titel: Valhalla Hills. Wie der Name erahnen lässt, führt uns das Team von Funatics in ein wikingisches Reich. Was wir dort im Rahmen der gamescom 2015 erlebten, haben wir hier für euch festgehalten.

Auf idyllische, nordische Inseln verbannt

Vor den Toren Valhallas stehen einige Wikinger. Da sie in ihrem Leben zu wenig Ehre gekommen sind, werden sie nicht herein gelassen, sondern müssen auf der Erde bleiben. Wir selbst sind dabei der Sohn Odins, der sich ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert hat und sich nun beweisen soll – indem er den kleinen Wikingern hilft Ehre zu sammeln und dadurch nach Valhalla zu kommen.

Valhalla Hills

Dabei können wir sie nur indirekt steuern, ihnen Befehle erteilen, was sie beispielsweise bauen sollen. Valhalla Hills ist kein RTS, eher ein klassisches Aufbauspiel, das mit der Unreal Engine 4 zum Leben erweckt wurde. Das Ziel eines jeden Levels ist erstmal einfach: Wir starten auf einer zufallsgenerierten Map, die jedes Mal eine Insel ist und bebauen diese, hacken Holz, sorgen für genug Nahrung und andere Ressourcen. Wir müssen Straßen anlegen und Einrichtungen erschaffen, die unsere gesammelten Materialien verarbeiten; ein bisschen wie bei den Siedlern. Letztendlich erklimmen wir dann den Berg auf dessen Gipfel sich ein Portal nach Valhalla befindet. Auf dem Weg dorthin müssen wir Ehre sammeln und unsere Krieger aufleveln. Das geht zum Beispiel durch Opfergaben, Bier trinken oder siegreich aus Kämpfen hervor gehen. Zum Kämpfen gezwungen werden wir allerdings nicht. Man kann zwar offensiv vorgehen, der Fokus liegt jedoch darauf sinnvoll zu bauen und ein Dorf zu erschaffen, das den Wikingern alle nötigen Ressourcen bietet, um vorwärts zu kommen. Im Rahmen dessen gibt es auch defensive und friedfertige Wege, die uns zum Portal bringen.

Wie der Zufall es will

Wählen wir hingegen den kämpferischen Weg, kann es sein, dass einige unserer Wikinger, die wir sogar mit Mode-Items und Namen versehen können, sterben. Sie kehren aber in der nächsten Runde zurück, denn immerhin können sie immer noch nicht in den Wikinger-Himmel. Für Wikingernachschub innerhalb eines Levels sorgen wir selbst: Entweder ordern wir sie oder Häuser bauen, denn wird mehr Arbeitskraft benötigt, fallen automatisch neue Wikinger in das Level. Jedoch muss man abwägen wie sinnvoll das ist. Es muss genug Nahrung zur Verfügung stehen, außerdem kann man pro Level nur 100 Wikinger haben – wenn einer stirbt, kann man nur noch maximal 99 Wikinger auf der Insel beschäftigen. Übrigens haben die Entwickler dafür gesorgt, dass man nicht einfach alle Wikinger spawnen lassen und dann durch das Level rushen kann. So einfach ist es dann doch nicht. Ein Tag-Nacht-Zyklus sorgt für Abwechslung, denn nachts ist die Welt gefährlicher und die Wikinger müder. Für einen wechselnden Schwierigkeitsgrad sorgen die zufällig generierten Karten. Um sich nicht zu wiederholen, kann der Spieler Achievments nach erfolgreich gemeisterten Leveln freischalten, die ihm zum Beispiel neue Wikinger oder neue Häuser bringen.

Valhalla Hills

Bekannt, aber überzeugend

Vom Himmel fallen, Wikingerdorf bauen, Ehre sammeln, Portal beschreiten. Valhalla Hills klingt simpel (was sich mit Fortschritt des Spielers und dank des Zufalls – hoffentlich – im Laufe des Spiel ändert) und hat zudem süße Figuren sowie ein typisches Aufbauprinzip, das wir schon lange kennen und lieben. Natürlich ist nichts ultra innovativ, aber dafür steht das Spiel auf sicheren Beinen. Die Entwickler konnten viele Ideen verwirklichen und haben ein neues Spiel mit bekannten Mustern erschaffen. Neun Leute haben neun Monate lang an Valhalla Hills gearbeitet und unserer Meinung nach (begründet auf dem, was wir auf der gamescom davon gesehen haben) wird es gut. Passend zum Early Access, der ab dem 24. August startet, gibt es einen Gameplay Trailer, der euch in Bild und Ton demonstriert, was euch bei Valhalla Hills erwartet.

Über Christina Kutscher

Christina Kutscher
Christina wurde im zarten Alter von acht Jahren an die Playstation 1 heran geführt und hat sie sofort ins Herz geschlossen. Einige Jahre und kurze Abstecher in unbekannte Genre später, spielt sie mittlerweile plattformübergreifend alles, was eine gute Story hat, überdurchschnittlich kreativ ist oder einfach nur Spaß macht und schreibt dann darüber.

Ein Kommentar

  1. Marco Mohr

    Das mit den Leveln ist noch so eine Sache, ich bevorzuge bei Aufbau/Strategie immer das freie Spiel, ohne Begrenzungen etc.

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