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Ubisoft – Reaktion auf Cosplayer in Rottweil

6. Juli 2014

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Ubisoft – Reaktion auf Cosplayer in Rottweil

Cosplayer - UbisoftUbisoft reagiert, in seinem offiziellen Forum, auf die Cosplayer – Vorgänge in der Stadt Rottweil in Baden-Württemberg. Wie wir zuvor berichteten, hatte die Bevölkerung dort mit Angst und Panik auf einen Spieler reagiert, der dort in einem Kostüm zur Assassin’s Creed-Reihe durch die Stadt lief. Große Spekulationen um einen Wahnsinnigen wurden laut, der angeblich sogar bewaffnet sein sollte.
Durch eine groß angelegte Polizeisuche und Aufrufe in der Presse konnte der Gesuchte schließlich gefunden werden. Absurderweise, wurden dem Cosplayer dabei sogar Strafen angedroht, die es in Deutschland nicht gibt.

Nun reagiert Ubisoft, der Publisher der Assassin’s Creed-Reihe, mit einem offiziellen Aufruf an alle Cosplayer den Ort Rottweil zu besuchen und sich dabei mit den Bürgern eingehend über dieses Hobby auszutauschen.
Ausführlich erklärt Ubisoft dabei in seiner Mitteilung, worum es beim Cosplay geht und wie es entstanden ist.

Asahi weist dabei ausdrücklich darauf hin, dass jeder Cosplayer, der sich mit seinem Kostüm am Ortsschild von Rottweil fotografieren lässt, gegen Präsentation des Fotos auf der Gamescom schließlich ein Präsent erhält.
Die Einwohner sollen sehen, wie kreativ und freundlich die Cosplayer sind.

Angesichts des Aufruhrs und der negativen Schlagzeilen in der Presse wollen wir hoffen, dass die Bewohner des Ortes diese Aktion nicht in den falschen Hals bekommen.
Generell ist der Aufruf zu mehr Verständnis und Miteinander aber sicher eine gute Sache.

Die Originalmitteilung findet ihr:  – HIER –

Was meint ihr, findet ihr die Aktion gut oder ganz daneben? Wohnt ihr vielleicht in Rottweil und habt eine Meinung dazu? Seid ihr Cosplayer und wollt euch dazu äußern? Dann schreibt in unsere Kommentare oder lasst uns eine Nachricht auf Facebook da.

 

André startete sein Spielerdasein zu Zeiten des ersten Commodore 64. Grund der Sucht war das Actionspiel Loadrunner. Seitdem treibt er in verschiedenen Spielecommunities sein Unwesen. Nach Stationen bei Deutschlands kranker Horde in Counterstrike 1.6 ging es über das Browserspiel GalaxyNetwork, wo er später als GameMaster tätig war, zum Suchtspiel World of Warcraft. Hier durfte er sich bei der deutschen Gilde Affenjungs INC voll austoben.