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Ubisoft: DRM ist kein wirksamer Schutz

22. Juni 2014

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Ubisoft: DRM ist kein wirksamer Schutz

UbisoftDer Publisher Ubisoft hat sich nun in einem Interview gegenüber der Internetseite Gamespot dahingehend geäußert, dass er die Techniken der DRM als nicht wirksam einstuft. Grundlage der Diskussion, ist die Abkehr des Entwicklers CD Project Red von den umstrittenen Kopierschutztechniken, welcher unter anderem das beliebte Spiel The Witcher programmiert hat.

Wie Ubisoft in dem Interview verlauten ließ, wird trotz des Kopierschutzes eine nicht unerhebliche Anzahl von Kopien erstellt. Jeder Programmierer, der über genug Zeit verfügt, könne einen Kopierschutz über kurz oder lang knacken.

So sei das neue Wolfenstein: The New Order, aus dem Hause Bethesda, in der ersten Woche bereits über 100.000 mal kopiert worden. Aufgrund solcher Zahlen hat sich Ubisoft entschlossen, durch das Angebot von zusätzlichen Inhalten und besserer Online-Unterstützung von registrierten Spielen, die Verkaufszahlen zu fördern, anstatt unnötiges Geld für den Kopierschutz auszugeben.

Dieses Geld steht dann schließlich für die Zusatzinhalte wieder zur Verfügung.

Gemäß dem Vizepresidenten für digitale Veröffentlichungen von Ubisoft, Chris Early, wären ein gutes Online-Angebot und ein guter Online-Service ein schlagkräftiges Argument für Spieler, sodass diese gern bereit sind, dafür mehr Geld auszugeben, bzw. sich die Spiele überhaupt legal zu kaufen.

Aus eigenem Antrieb kann ich diese Entwicklung nur begrüßen, denn ein zu verschiedenen Zeitpunkte musste ich selbst schon bei Spielen oder Filmen klein beigeben, weil der Kopierschutz es nicht zuließ, dass der originale Datenträger bei mir geladen oder abgespielt wurde. Solche Praktiken schaffen mehr Frust bei den Konsumenten, als sie der Spieleindustrie nutzen.

Was meint ihr dazu? Wollt ihr lieber mehr Inhalte für Käufer des Originals, samt Registrierung, oder wollte ihr alle Inhalte auch ohne Internetverbindung und euch lieber mit den DRM-Techniken herumschlagen? Sagt uns eure Meinung!

André startete sein Spielerdasein zu Zeiten des ersten Commodore 64. Grund der Sucht war das Actionspiel Loadrunner. Seitdem treibt er in verschiedenen Spielecommunities sein Unwesen. Nach Stationen bei Deutschlands kranker Horde in Counterstrike 1.6 ging es über das Browserspiel GalaxyNetwork, wo er später als GameMaster tätig war, zum Suchtspiel World of Warcraft. Hier durfte er sich bei der deutschen Gilde Affenjungs INC voll austoben.