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Titanfall 2

Titanfall 2 – Darum gab es keinen weiblichen Protagonisten

In meiner Review zu Titanfall 2 habe ich mich (mal wieder) darüber ausgelassen, wie einfallslos und austauschbar der Held der Geschichte ist. Der Milizsoldat Jack Cooper ist talentiert, männlich, weiß und hat braune Haare. Ein langweiliger Stereotyp. Ein Interview zwischen einem Redakteur von kotaku und Joel Emslie, Art Director bei Respawn Entertainment, hat bereits im September Einblicke in den Entwicklungsprozess des Protagonisten gegeben.

Die ursprüngliche Idee für die Kampagne von Titanfall 2 war es, dem Spieler die Wahl zu lassen, ob er einen männlichen oder einen weiblichen Charakter spielen möchte. Der weibliche Avatar wurde sogar schon erstellt, fand dann schließlich aber nur Verwendung im Multiplayer. Grund hierfür war, dass für Jack viele Aufnahmen gemacht werden mussten. Den doppelten Aufwand für das Einsprechen einer weiblichen Protagonistin konnte sich das Studio nicht leisten.

Wer nun denkt, dass es doch kein Hexenwerk sein kann, eine weibliche Sprecherin zu engagieren, der sollte sich folgendes überlegen: Neben dem Casten der neuen Sprecherin muss diese natürlich ihre entsprechenden Texte einsprechen. Dazu müssen alle, die mit ihr interagieren, ebenfalls neue Texte einsprechen, da in vielen Sprachen die Grammatik verändert wird, sobald es sich um ein anderes Geschlecht handelt.

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