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The Walking Dead – Season 2 – Episode 3: Review

The Walking Dead

Was fürchtest du mehr? Die Untoten oder die Menschen unmittelbar neben dir? Dieser Frage müssen wir uns leider allzu oft im Spiel The Walking Dead von Telltale Games stellen. Und so starten wir auch direkt in die Review der 3. Episode von Season 2.

In der dritten Episode von The Walking Dead: Season 2 spielen wir abermals Clementine. Und abermals müssen uns unseren Weg, mittels Maus und Tastatur, durch die verschiedenen Szenarien, Vorkommnisse und Bedrohungen schlagen. Dabei gilt es nachhaltige Entscheidungen zu treffen, die den weiteren Spielverlauf beeinflussen und dies auch nicht zu knapp.

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Gameplay

Da wir bisher noch keine Review zu einer Episode von The Walking Dead: Season 2 hatten, gehe ich hier und auch später auf die Unterschiede zu Teil 1 ein.
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Die dritte Episode von The Walking Dead spielt sich nicht viel anders, als in den vorigen Episoden und im  ersten Teil der Spielreihe. Mit gewohnter WASD-Manier laufen wir durch die Level und „Linksklicken“ auf die  hervorgehobenen Hotspots. In der Steuerung ist soweit nur eine Taste hinzugekommen. Mit Shift können wir  uns nun schneller fortbewegen. Dies erleichtert den Spielfluss enorm, da wir uns nicht mehr schleichend  fortbewegen.

2014-05-26_00010Weiters wurde das Aktionsmenü umstrukturiert. Wie im Bild rechts zu erkennen, befinden sich die Aktionen in einem Kreis und können angeklickt werden. Dies gestaltet sich nicht so einfach. Der Button zum Ansehen eines Objekts ist oftmals nicht gleich zu treffen.
Ein weiterer Punkt, der uns sofort am Anfang des Spiels und auch in dieser Episode auffällt, sind die Action-Sequenzen. Diese wurden weit actionlastiger, schneller und ausführlicher gestaltet. Während wir im ersten Teil von The Walking Dead noch einfach gelaufen und auf Köpfe und Körperteile eingeprügelt haben, müssen wir nun auch ausweichen. Dies geschieht einfach über die WASD-Tasten, womit wir unter Feinden durchspringen oder zur Seite ausweichen. So kommt schon ein gewisses Action- und Mittendrin-Feeling auf. Zumindest mir ist in diesen Situationen der Puls oftmals vor Spannung angestiegen.

Wie schon beim Vorgänger setzt Telltale Games bei The Walking Dead: Season 2 auf automatische Speicherpunkte. Diese wurden zwar, nach meinem Gefühl, häufiger gesetzt als beim ersten Teil, jedoch sind sie trotzdem oftmals nervig. Das Spiel wird nur vor Action-Szenen oder Entscheidungen gespeichert. Ist man also noch in einem Szenario sich ein wenig am Umschauen und mit den Charakteren am Reden, ist dies schlecht falls ihr das Spiel ausmacht. Dies alles wurde nämlich seit dem letzten Punkt nicht gespeichert und so dürft ihr manche Gespräche wieder führen, solltet ihr alle Entscheidungen, Erinnerungen, etc. sammeln wollen. So kann es auch passieren, dass ihr mehrere Minuten abermals mit dem selben Gespräch verbringt.

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Und hiermit kommen wir direkt zum nächsten Kritikpunkt. In Telltales neuem Zombie-Spiel können wir nämlich keinerlei Textstellen überspringen. Das betrifft vor allem die Gespräche. Auch Sequenzen, die wir schon einmal hörten und beendeten, müssen wir (beispielsweise durch fehlenden Speicherpunkt) komplett neu durchlaufen. Dies ist vor allem für Gelegenheitsspieler sehr mühsam, die nicht mind. 1 1/2 – 2 Stunden Zeit haben, um eine Episode auf einmal durchzuspielen.
Auch bei den Credits fällt dies oftmals böse ins Auge. Gerade wenn man das Spiel gekauft hat wenn schon ein paar Episoden erschienen sind. Dann muss man sich die Credits durchaus dreimal antun, obwohl sich diese nur minimal unterscheiden. Eine Abbruch-Funktion sucht man auch hier vergeblich.

 

Grafik und Sound

Die Grafik der Episode 3 von The Walking Dead: Season 2 ist unverändert zu den vorhergehenden. Typisch ist hier wieder der Telltale Games eigene Zeichenstil, der so manches Spiel ziert und unsere Augen verzücken. Nein, ernsthaft… Die Grafik ist wieder einmal eine Augenweide. Die Designer von Telltale verstehen hier eindeutig ihr Handwerk und verzieren die Kulissen mit Details, die man oftmals auch erst nach nochmaligen Hinschauen erkennt. So wird einem nie langweilig, wenn er die Szenarien betrachtet.
Der Sound des Adventures ist sehr stimmungsvoll und auch ausgewogen. Nirgends wird übertönt oder unnötig viel Musik eingebunden. Oftmals wird man stimmig vom Geschehen im Zusammenspiel mit dem Sound erschrocken. Doch nie so sehr, dass man nicht mehr spielen möchte, sondern noch viel mehr Lust darauf bekommt. Hier wurde eine ausgewogene Mischung getroffen.

Fazit

Mit Episode 3 hat Telltale Games wieder einen würdigen Spielabschnitt von The Walking Dead: Season 2 veröffentlicht. Wir erleben hier ein stimmiges, spannendes Spiel, welches von unseren Entscheidungen direkt und nachhaltig beeinflusst wird. Wirklich empfehlenswert ist es The Walking Dead: Season 2 zu spielen, wenn ihr bereits den ersten Teil des Spiels (vielleicht sogar inkl. des DLCs) gespielt habt. Denn die Entscheidungen des ersten Spiels werden durch das Savegame mit in das neue Spiel übertragen. Ansonsten werden diese automatisch und zufällig generiert.
Für Adventure-Fans, die auf Zombies, Intrigen und Spannung stehen gebe ich hier eine klare Kaufempfehlung! Das Spiel ist bei Steam für 22,99€ zu erhalten.

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