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The Walking Dead - Amid the Ruins

The Walking Dead: Amid the Ruins – Review

Langsam aber sicher neigt sich auch die zweite Staffel von Telltale Games‘ The Walking Dead dem Ende entgegen. Ob die vierte und damit vorletzte Folge uns überzeugen kann, das klären wir in unserer Review zu The Walking Dead: Amid the Ruins.

Schweiß, Blut und Tränen

Für mich persönlich war die letzte Episode von The Walking Dead definitiv die beste der aktuellen Staffel. Viele kleine Schwächen aus der zweiten Episode wurden ausgebügelt und man hatte nach dem Ende der Episode das schöne und schaurige Gefühl leichter Fassungslosigkeit, mit der einen so manch eine Episode von The Walking Dead in der Vergangenheit zurückgelassen hat. Von daher ist die Messlatte für die vierte Episode Amid the Ruins natürlich wieder ziemlich hoch angesetzt. Die aktuelle Episode fängt absolut nahtlos da an, wo die letzte Episode aufgehört hat. Zwar ist man als Spieler von The Walking Dead schon so einige miese Situationen gewohnt, aber die Ausgangslage für den Start von Amid the Ruins ist wirklich mehr als nur „suboptimal“. Wir werden also direkt wieder in einen Strudel aus Tod, Verzweiflung und Chaos geworfen, aber das ist bei The Walking Dead natürlich auch nichts neues. Auch wenn das Tempo am Anfang der Episode schon ziemlich hoch angesetzt wird, gibt es auch immer wieder mal kleine Verschnaufpausen. Nun ist es aber nicht so, dass wir in diesen Phasen der relativen Ruhe wirklich entspannen können, sondern es schwebt mehr als nur ein Damoklesschwert über uns.

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Kammerspiel mit Untoten

Im Vergleich zu den letzten beiden Episoden, legt Amid the Ruins wieder mehr Wert auf Charakterzeichnung und Entwicklung. Fast alle Charaktere haben ihre eigenen Momente, in denen wir sie noch besser kennen lernen oder Veränderungen in ihnen verstehen. Besonders Jane, ein Charakter der erst in der letzten Episode aufgetaucht ist, bekommt hier viel und auch verdiente Aufmerksamkeit. Der stärkere Fokus, auf die uns vertrauten Charaktere, funktioniert besonders gut dadurch, dass mehr oder weniger keine neuen Charaktere (mit einer Ausnahme) eingeführt werden und man sich komplett auf das bestehende Ensemble konzentrieren kann. Natürlich führt man uns nicht ohne Grund näher an die Charaktere unsere Gruppe heran. Wer eine Bindung (ob positiv oder negativ) zu Charakteren aufbaut, den trifft das Schicksal dieser Charaktere stärker und wir alle wissen, dass man in The Walking Dead keine großen Happy Endings erwarten kann. So schauen wir dem Ende der zweiten Staffel mit Erwartung und Grauen entgegen.

 

 

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