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The Division – PC-Grafik absichtlich nicht weit weg von Konsolen

8. Februar 2016
Daniel Martin

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The Division – PC-Grafik absichtlich nicht weit weg von Konsolen

In unserer Preview zu The Division zeigten wir uns recht begeistert von der PC-Grafik des neuen Ubisoft-Titels.

Wenn man jedoch einem Interview lauscht, welches Team Epiphany mit den Verantwortlichen geführt hat, kann man klar hören, dass vielleicht noch viel mehr drin gewesen wäre. Hier gibt man nämlich zu, dass die PC-Version absichtlich nicht zu weit weg von der Grafik auf den Konsolen ist:

“One good thing about The Division is we’ve always considered the PC as a separate platform. We do have to keep it in check with the consoles; it would be kind of unfair to push it so far away from them. But it’s been good having a dedicated PC build for this game.”

Stichwort Downgrade? Eigentlich nicht. Dass nicht 100% die Grafik von einer Präsentation erreicht wird, ist vollkommen normal. Einzig und allein stört hier vielleicht der Begriff „unfair“.  Man möchte hier die (zugegebenermaßen sehr große) Zielgruppe der Konsolenspieler natürlich nicht enttäuschen. Andererseits bremst man die Leute aus, die viel Geld für einen High-End PC ausgegeben haben. Unweigerlich stellt sich eben die Frage, was technisch möglich wäre, wenn man bei der Entwicklung keine Rücksicht auf Konsolen nehmen würde.

Tom Clancy's The Division Beta2016-1-30-7-10-8

Aber realistisch gesehen: The Division sieht auf dem PC mit den entsprechenden Einstellungen verdammt gut aus und benötigt für diese Pracht einen guten Rechner. Würden die Entwickler die Grafik noch weiter pushen, müsste man auch hier Kompromisse eingehen.

Ein Teufelskreis.

Wir freuen uns dennoch auf The Division am 8. März 2016. Auf jeder Plattform.

Daniel Martin

Irgendwo zwischen Game Boy und NES hat Daniel Mitte der 90er den PC entdeckt und beschäftigt sich bis heute noch damit. Zwar geht er häufiger mit einer PS4 fremd, kehrt am Ende des Tages jedoch immer zum geliebten PC zurück, wo er sich auch für Klassiker begeistern kann. Und wenn mal gar nichts los ist, verschwindet er unter einer Oculus Rift und taucht in die virtuelle Realität ein.