Home » Artikel » Reviews » Tales From The Borderlands – Review: Episode 1: Zer0 Sum

Tales From The Borderlands – Review: Episode 1: Zer0 Sum

Telltale Games hat sich nicht nur zu einem bekannten Entwickler gemausert, sondern mit The Walking Dead auch eine Spieleserie erschaffen, die Spieler und Kritiker zugleich und ohne Zweifel als modernen Klasskiker bezeichnen. Mit The Wolf Among Us lieferte der kalifornische Videospielentwickler eine weitere Comicadaption, welche beide Lager begeisterte, wenn auch vielleicht nicht immer so konsequent wie The Walking Dead. Nun setzt sich die Erfolgsgeschichte von Telltale Games fort und es steht nicht nur ein Spiel im Game Of Thrones-Universum an, sondern mit Tales From The Borderlands zudem ein Ableger für Fans von Borderlands.

Drama auf Pandora?

Der Schritt, der letztendlich zu Tales From The Borderlands geführt hat, ist nicht gerade abwegig: Die größten Erfolge von Telltate Games sind Spiele mit Bezug zu erfolgreichen Comicserien. Borderlands setzt auf einen entsprechenden Look und viele seiner Fans wünschen sich seit Jahren einen Film oder einen Comic in der Welt von Pandora. Nun klingt das auf dem Papier schon ziemlich überzeugend. Allerdings stellt sich die Frage, ob Telltale Games es auch schafft, eine überzeugende Geschichte im dezent abgedrehten Universum von Borderlands zu erzählen. Denn wenn The Walking Dead und The Wolf Among Us optisch auch nur einen Steinwurf weit weg von Borderlands sind, so liegen besonders erzählerisch doch einige Welten dazwischen. Borderlands ist so überdreht und komisch, wie The Walking Dead deprimierend und gnadenlos ist. Deshalb ist die Frage, ob die Damen und Herren von Telltale Games auch „lustig“ können, durchaus angebracht. Diese Frage können wir aber direkt uneingeschränkt mit einem „OHHH YEAAAH!“ beantworten.

Tales From The Borderlands

Tales From The Borderlands glänzt zwar mit einigen aus der Serie bekannten Figuren, wir selbst spielen aber nur zwei neue Charaktere. Da wäre zum einen Rhys, der seines Zeichens Angestellter beim Hyperion Konzern ist. Wie sich das für einen guten Angestellten bei Hyperion gehört, möchte der fleißige Arbeiter auf der Karriereleiter hochsteigen und endlich befördert werden. Neben Rhys ist auch Fiona ein weiterer spielbarer Charakter. Die werte Dame lebt auf Pandora und verdient sich ihre Credits mit Trickbetrug und Diebstahl. An dieser Stelle möchten wir nicht spoilern und belassen es dabei, dass die beiden Charaktere zusammen in einen Schlamassel geraten, in dem zehn Millionen Credits und ein Vault-Key eine sehr wichtige Rolle spielen.

Ein Kommentar

  1. Toller Artikel, ich freu mich schon bald spielen zu können. :)

Sag uns deine Meinung:

Auch interessant!

Final Fantasy 12 Reiseführer

Urlaub in Ivalice – Ein Reiseführer durch die Welt von Final Fantasy 12: The Zodiac Age

Schon bald erscheint mit Final Fantasy 12: The Zodiac Age eine weitere Neuauflage der japanischen ...