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Super Smash Bros. for 3DS – Die mobile Prügelei im Test

Im Jahr 1999 hat Nintendo mit Super Smash Bros. auf dem Nintendo 64 einen gewagten Schritt getan und ein Prügelspiel geschaffen, in dem die beliebtesten Charaktere vom japanischen Hersteller gegeneinander antreten. Auf jeder stationären Konsole wurde seitdem ein Teil veröffentlicht, auf dem GameCube war Super Smash Bros. Melee das erfolgreichste Spiel der Konsole. Bevor Ende des Jahres Super Smash Bros. seinen Einstand auf der Wii U gibt, erschien nun der erste Handheld-Ableger der Serie, um euch einzustimmen. Ob das Spiel für den 3DS geeignet ist und wie sich Super Smash Bros. for 3DS schlägt, erfahrt ihr in unserer Review.

Hosentaschenprügelei

Das Spielprinzip von Super Smash Bros. hat sich im Grundprinzip seit dem Nintendo 64 kaum verändert. Ihr spielt gegen bis zu drei andere Figuren und versucht ihnen möglichst viel Schaden hinzuzufügen, denn das Ziel im Spiel ist nicht eure Feinde KO zu prügeln, sondern sie von der Plattform der Stage zu kloppen. Je mehr Schaden ihr euren Gegnern hinzufügt, desto höher fliegen sie, wenn ihr sie schlagt. Der Clou des Titels ist seit jeher seine chaotische Art, die auf den ersten Blick unübersichtlich wirkt, aber je länger ihr spielt, desto mehr taktische Möglichkeiten entdeckt ihr.

Super Smash Bros. 3DS

 

Die einzelnen Ableger der Serie haben sich bisher immer in Nuancen unterschieden. Während Melee sich schnell und flott gespielt hat, war Brawl auf der Wii eher gemächlicher und somit eher geeignet für Neueinsteiger. Super Smash Bros. for 3DS pendelt sich genau in der Lücke zwischen den beiden Teilen ein und bildet den perfekten Kompromiss. Die Umsetzung ist voll und ganz gelungen. Die Angst, dass das Treiben für den kleinen Screen zu schnell und hektisch ist, hat sich nicht bestätigt. Ihr habt stets die Übersicht was nun genau passiert, auch die Steuerung geht gut von der Hand, aber leider kann es passieren, dass ihr auf dem kleinen 3DS ab und an eine Pause einlegen müsst, da es dort leicht krampfig werden kann.

Charakter Overload

Von Beginn an habt ihr Zugriff auf 36 Kämpfer, unter denen Neuzugänge wie der Villager aus Animal Crossing, Mega Man oder auch Pac-Man sind. Alle neuen Kämpfer gliedern sich mit ihren Stärken und Schwächen gut in die Riege ein und niemand fühlt sich overpowered an, jedoch scheint Little Mac aus der Punch Out!-Reihe bald einen Nerf zu bekommen, denn durch bestimmte Kombinationen ist der Charakter zu stark. Ansonsten hat jeder Charakter seine Stärken – so ist Mega Man in der Luft klar im Vorteil, während Link am Boden eine Macht ist. Am Anfang werdet ihr viel Zeit mit experimentieren verbringen, bis ihr euren Lieblingscharakter gefunden habt.

Super Smash Bros. 3DS

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