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Review: Space Hulk: Deathwing – Lasst mich hier raus!

Space Hulk: Deathwing ist eines der Spiele, die man am Anfang des Jahres nicht auf dem Schirm hat, dann einen Clip von sieht und es letztlich wegen der Lizenz spielen will. In diesem Fall Warhammer 40K. Ihr wisst schon, das mit den Übermenschen im Kampfanzug, dem Gottimperator und allen möglichen Aliens und okkulten Gruppierungen, die scharf auf Blut sind. Klingt ja eigentlich nie verkehrt, vor allem, wenn man die Elite der Übermenschen in Kampfanzügen spielt, die noch schwerer bewaffnet und alles in allem einfach noch krasser ist. Die Terminatoren terminieren also alles, was für den durchschnittlichen Space Marine eine Nummer zu groß ist. Und somit, willkommen bei Space Hulk: Deathwing.

Moment, das kenne ich doch

Tatsächlich mag ich das Warhammer 40K – Franchise, vor allem die Strategiespiele, die daraus entwachsen sind. Auch Vermintide aus dem Warhammer Fantasy – Universum war ein wirklich gutes Spiel im Stile von Community-Liebling Left 4 Dead. Der Spieler wird mit seinen Kollegen in einen „Open Schlauch“ gesteckt, bekommt Ziele und muss sich danach durch Horden von Gegnern kämpfen, die in unregelmäßigen Abständen auf ihn einstürmen. Da ist vor allem Teamwork gefragt.

Space Hulk: Deathwing

Genau dieses Element möchte Space Hulk: Deathwing auch für sich nutzen. Man tausche den bunten und vielfältigen Trupp aus Vermintide gegen vier (im Singleplayer drei) charakterlose Hünen im Kampfanzug. Das abwechslungsreiche Setting wird durch das dunkle Innere von verschiedenen Raumkreuzern ersetzt und die Gegner sind nicht länger die Skaven, sondern Tyraniden. Na, seid ihr noch bei mir?

Um das Spiel genauer zu beschreiben, muss ich nun ein bisschen weiter ausholen: Die Geschichte, die den Spieler in der Kampagne antreiben soll, ist typisch düster. Ein Space Hulk kommt aus dem Warp und die Terminatoren sollen zusammen mit einem Scriptor, das seid ihr, diesen Space Hulk erforschen. Ein Space Hulk ist eine Ansammlung von Schrott, Meteoriten und Schiffen, die sich über Jahre hinweg im Warp angesammelt haben. Der Spieler übernimmt dafür das Kommando über ein Squad, um einen Brückenkopf für die Ordensbrüder zu etablieren. An dieser Stelle möchte ich ein Paradebeispiel von KI basierendem Squad Gameplay nennen: Star Wars: Republic Commando aus dem Jahre 2005. Auch hier kämpft der Spieler gemeinsam mit seinem Squad gegen unmögliche Situationen und kann nur durch die richtigen Befehle überleben. Schon 2005 hat dies am PC sehr gut funktioniert: Die Steuerung für die Befehle ging leicht von der Hand, die KI gehorchte und machte genau das, was man ihr gesagt hat. Zudem hatte jeder Soldat seinen ganz eigenen Charakter, der einem noch Jahre später im Gedächtnis blieb. Space Hulk: Deathwing verliert in dieser Hinsicht jeden Vergleich mit Republic Commando, obwohl dieses Spiel mittlerweile fast zwölf Jahre alt ist.

Wir fassen zusammen: Überlebenskampf im Left 4 Dead – Stil, Squad-basiertes Gameplay wie in Republic Commando und eine typische Warhammer Story ohne größere Überraschungen. Ihr denkt, das klingt hinnehmbar? Schauen wir uns doch ein paar Gameplay Mechaniken aus dem Singleplayer genauer an.

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