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SoulCalibur: Lost Swords: Deshalb ist es Pay-To-Win

21. Mai 2014

SoulCalibur: Lost Swords: Deshalb ist es Pay-To-Win

SoulCalibur: Lost SwordsMasaaki Hoshino, Producer beim Publisher und Entwickler Namco, hat eben ohne große Umschweife bekannt gegeben, warum der neueste Titel SoulCalibur: Lost Swords ein Pay-To-Win – Spiel ist. Man war sich bei Namco offenbar im Klaren darüber, dass diese Entscheidung für Streit und Frust unter den Online-Mitspielern sorgen könnte. Verständlich finden wir, denn immerhin bedeutet Pay-To-Win, dass sich ein Spieler handfeste und spielentscheidende Vorteile, mit barer Münze kaufen kann. Doch scheinbar war man bei Namco eher bereit, Teile des Spiels ganz zu streichen, als auf dieses Geschäftsmodell zu verzichten. Und so ist Soulcalibur: Lost Swords eben kurzerhand ein Singleplayer-Only – Spiel geworden.

Hoshino dazu: Nun, eigentlich wollten wir eine Multiplayer-Option. Aber weil wird das Pay-To-Win-Modell wollen, hatten wir Sorge, es könnte gerade neue User frustrieren, wenn sie online gegen bessere Spieler antreten müssen, die schon bessere Waffen und Ausrüstung gekauft haben. Und wir wollten diesen negativen Effekt für neue Spieler nicht. In einer Single-Player Spielerfahrung beeinflusst eine Pay-To-Win-Struktur die Erfahrung für die Spieler nicht.

Abschlussanmerkung des Autors: Hat der gute Mann den Schuss eigentlich noch gehört? Eine so starke Marke wie SoulCalibur wird durch eine solche Entscheidung der Lächerlichkeit preis gegeben. Und ich frage mich gerade ehrlich, wer ein Beat ‚em Up nur im Singleplayer spielen will. Macht nicht gerade die Klopperei gegen Kumpels den eigentlichen Spielspaß aus?

Offizielle Zahlen zum am 23. April 2014 erschienenen SoulCalibur: Lost Swords gibt es noch nicht.

Matthias. Zocker seit den frühen Neunzigern, Schreiberling seit 2003. Bei Gameplane.de für die Kontrolle des wilden Redaktionshaufens mitverantwortlich. Er saugt alles auf, was irgendwie mit Spielen zu tun hat und schließt es in dem extra dafür eingerichteten Brain-Tresor ein. Egal ob Indies, AAA-Titel oder Casual-Schrott: Perlen gibt es für ihn in jedem Genre.