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Headset Sennheiser G4ME ZERO

Sennheiser G4ME ZERO: Review – Was taugt das 250€ Headset?

Verpackung des G4ME ZERO

In unserem aktuellen Test, werfen wir für euch einen Blick auf das Sennheiser G4ME ZERO.

Wenn man als Gamer den Namen Sennheiser hört, lässt es einem das Herz fast aus der Brust heraus springen, denn Sennheiser steht für höchste Qualität im Bereich Stereo-Headsets.

Doch kann das G4ME ZERO seinem happigen Preis von 250€ gerecht werden?

Wir haben das neue Flaggschiff über mehrere Stunden auf Herz und Nieren getestet und wollten wissen, ob es seinem Ruf gerecht wird.

Interessenten finden den Link zum Kauf über Amazon am Ende des Artikels.

 

 

Die Verpackung –

Das G4ME ZERO kommt in einem normalen Karton-Schuber daher und wirkt ab dem ersten Moment schlicht und modern, aber eben auch professionell. Der weiß Look, mit dem dezent roten Schriftzug, ist ein Eyecatcher und macht Lust auf mehr.
Schiebt man den Schuber langsam zur Seite, kommt ein relativ unspektakulärer, schwarzer Karton zum Vorschein. Doch wenn man diesen öffnet, kann man das Herzstück erblicken. Naja fast, denn statt eines Headsets, sieht man erst einmal eine schwarze kleine Transporttasche, die das Sennheiser Logo ziert.
Denn, anders als beim ca. 20€ günstigeren G4ME ONE, ist das G4ME ZERO einknickbar und transportfreundlicher, um es zum Beispiel auch auf Reisen mitzunehmen. Öffnet man dann die Transporttasche per Reißverschluss, hat man sofort das Headset vor sich. Es schlummert seelenruhig und weiß noch gar nicht, dass es gleich auf unseren Kopf gesetzt wird und uns fortan durch unsere Gaming Sessions begleitet. Man könnte fast Mitleid haben, aber eben nur fast.
Außer dem Headset und der Transporttasche gibt es keine weiteren Inhalte. Keine Sticker und auch kein Handbuch, also relativ spartanisch das Ganze.

G4ME ZERO in der Transporttasche

Verarbeitung –

Das G4ME ZERO ist sehr hochwertig verarbeitet und verbreitet einen modernen Stil.
Mit seinem Weißton und den leicht roten Akzenten, wirkt es leicht verspielt und gleichzeitig höchst professionell.
Dank seinem drei Meter langen ummantelten Kabel, bietet es viel Spielraum und Bewegungsfreiheit.
Vom Bügel bis zum Mikrofon ist Alles robust verarbeitet. Hier wackelt und quietscht nichts, was dem Headset eine besonders hohe Haptik verleiht. Auch die Ohrpolster stehen der Verarbeitung in nichts nach, denn sie sind aus Kunstleder gefertigt und kommen in einem geschlossenen XXL Design daher, welches den Vorteil hat, dass kein Sound aus- oder eindringen kann.

Tragekomfort –

Man kann den Tragekomfort des G4ME ZERO eigentlich nur mit den folgenden Worten zusammenfassen: „Wo ist eigentlich mein G4ME ZERO hin?“ Der Tragekomfort ist so angenehm, dass man nach einiger Zeit einfach vergisst, dass man das Headset bereits trägt. So habe ich mich selbst schon dabei erwischt, wie ich das G4ME ZERO suchte, obwohl ich es auf dem Kopf getragen habe.
Dies hat das G4ME ZERO nicht zuletzt der guten Polsterung und dem geringen Gewicht von gerade einmal 312 Gram zu verdanken. Sowohl der Bügel, als auch die Ohrpolster selbst, schmiegen sich perfekt an den Kopf und dank dem „Memoryfoam“ ist zu jederzeit gewährleistet, dass das Headset perfekt auf den Ohren sitzt und jeder noch so kleine Luftspalt abgedeckt ist.

G4ME ZERO eingeklappt.

Technik –

Das G4ME ZERO ist ein reinrassiges Stereo-Headset der extra Klasse.
Einfach per 3,5mm Klinkenstecker an die PC Soundkarte anschließen und schon kann das Gaming-Vergnügen beginnen.
Die zwei Neodym-Magnete, mit einem Durchmesser von 50mm, hauen jedem Gamer einen schmackhaften Sound in die Ohrmuschel.
Der Frequenzbereich des Edelheadsets erstreckt sich von 10HZ bis 26Khz bei einer Impendanz von bis zu 150Ω (Ohm).
Die Lautstärke lässt sich leicht über einen Regler an der rechten Ohrmuschel bedienen, wobei negativ anzumerken ist, dass man das Headset nie komplett lautlos stellen kann. Es ist selbst auf der kleinsten Reglerstufe noch gut zu hören.

Die Bedienung des Mikrofons gestaltet sich ebenfalls sehr einfach, da man, im Gegensatz zu anderen Headsets, keinen kleinen Schalter am Kabel umlegen muss.
Wenn man das Headset stumm schalten will, klappt man das Mikrofon hoch und wenn man sprechen will runter, easy as pie.
Das Mikrofon sendet von 10HZ bis 16KHZ und hinterlässt einen soliden Eindruck. Die Geräuschunterdrückung ist großartig, der Sound gut, wobei ich anmerken muss, dass man sich durch dieses Headset leicht nasal anhört (Wir haben dies mit 3 verschiedenen Leuten getestet).

Gameplay –

Im Spiel selbst, kann das G4ME ZERO seine Stärken vollends ausspielen. Man kann jede hohe und mittlere Tonlage kristallklar hören, wobei einzig die Tiefen ein wenig mau ausfallen. Hier hätte Sennheiser ruhig mehr Bass reinpacken können.
Die Gegnerortung fällt trotz des Stereo-Aspekts verdammt gut aus. Ich konnte mich in diversen Spielen auf mein Gehör vollends verlassen und habe manchmal Dinge gehört, die ich mit anderen Headsets / Lautsprechern schlichtweg nie wahrgenommen habe.
Selbst nach stundenlangen Game-Sessions bekomme ich keine Ohrenschmerzen, da das Headset einfach nicht übersteuern kann. Ich habe es wirklich versucht, doch selbst laute schrille Töne sind angenehm anzuhören.

Media –

Im Mediabereich kann sich das G4ME ZERO leider nicht so richtig durchsetzen.
Klar es ist nach wie vor gut, doch gerade Musikstücken verleiht es, durch die geringen Tiefen, einen blechernen Klang.
Bei Filmwiedergabe oder einem Video im Internet, merkt man das die Mitte leicht verzerrt wurde, was dem Hörgenuss einen gewissen Dämpfer verpasst.

Gewinnspiel und Kauf –

Hat euch der Test begeistert und ihr möchtet selbst ein G4ME ZERO besitzen? Nehmt an unserem Gewinnspiel teil und erhaltet die Chance, es bald euer Eigen nennen zu können.

Für diejenigen, die sich ein G4ME ZERO kaufen möchten, findet sich hier  – Klick –  der Link zum Headset im Amazon-Shop unserer Seite. Ihr unterstützt damit unsere Arbeit. Vielen Dank!

REVIEW von Jan Winnenberg

Über Admin

2 Kommentare

  1. Tobias Bartsch

    250€ ist schon eine Stange Geld. Vor allem wenn ich daran denke, dass sich auch sicher dort das Kabel verdrehen wird so das ich mich irgendwann daran stranguliere. :)

    Ansonsten erwarte ich aber auch das bei dem Preis auch die Audioqualtät mich so richtig vom Hocker haut und nochmal drauf tritt. :D

  2. Sascha Heinrichs

    Ich will das Ding

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