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Riftlight – Ankündigung des Rust-Entwicklers sorgt für Ärger

29. Juli 2014
Patrick Kirst

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Riftlight – Ankündigung des Rust-Entwicklers sorgt für Ärger

Die Enthüllung des neuesten Projekts von den Facepunch Studios namens Riftlight sorgt bei der Community für schlechte Stimmung. Die Fans befürchten, dass durch das neue Projekt der Support für das Survival-Spiel Rust leiden könnte.

Normalerweise sind Fans von Neuankündigungen ihres Lieblingsentwicklungsstudios angetan und freuen sich auf zukünftige Titel. Jedoch kam die Vorstellung des neuesten Prototypes von Riftlight, einem Arcade-Weltraum-Rollenspiel-Shooter, bei den Fans von den Facepunch Studios nicht gut an. Das Problem an der Sache ist, dass ihr letzter Titel Rust noch immer im Early-Access-Programm befindet und bis jetzt noch nicht fertig gestellt wurde. Dass das Team nun eine neue Entwicklung beginnt, ohne das Erste zu beenden erzeugt bei vielen Rust-Spielern Unmut. Schließlich haben die Fans innerhalb der Early-Access-Phase Geld für den Titel ausgegeben, in der Hoffnung auf eine möglichst schnelle Fertigstellung.

Gary Newman, Chef des Entwicklungsstudios, kann den ganzen Ärger um Riftlight nicht nachvollziehen. In einem Blog-Post veröffentlichte er einen Eintrag, in dem er auf die Vorwürfe eingeht und seine Sichtweise darstellt. Weiterhin stellt er klar, dass das Team weiterhin an Rust, wie auch an einigen weiteren Titeln gleichzeitig arbeitet.

„Ja, sind wir denn verrückt? Machen wir alles falsch? Sollte jeder Angestellte unseres Unternehmens an derselben Sache arbeiten? Sollte HBO immer nur eine TV-Serie zur selben Zeit produzieren? Sollte Warner Bros. nur einen Film machen?“

Weiterhin erklärt er, dass die Strategie der Facepunch Studios ist, talentierte Programmierer unter Vertrag zu nehmen und sie die Spiele entwickeln zu lassen, die sie selbst spielen würden, so wie sie es auch bei Riftlight gemacht haben.

„Wir investieren Geld, das wir mit Rust und Garry’s Mod verdienen, um diese Sachen umzusetzen. Zu argumentieren, dass wir dieses Geld doch bitte auch nur in genau diese beiden Spiele reinvestieren sollen, ist in etwa so, als hätte man Apple damals gesaght, sie sollten ihr mit dem iPhone und den Macs verdientes Geld nicht in die Entwicklung eines iPads stecken.“

Auch kann Newman die Kritik der Spieler daran nicht verstehen, dass man „ihr“ Geld in ein Spiel investieren, was sie gar nicht haben wollten:

„Die Spieler haben sich einen Early-Access-Zugang gekauft. Wenn sie sich eine Pizza kaufen, dann finanzieren sie damit doch auch nicht Domino’s Pizza, sondern kaufen sich einfach nur eine Pizza.“

Jedoch versichert der Game-Designer dass auch in Zukunft Updates und neue Inhalte für Rust erscheinen sollen. Das Team, welches bisher an dem Survival-Spiel gearbeitet hat, wird auch weiterhin daran arbeiten und nicht an dem neuen Titel Riftlight.

Was ist eure Meinung zu dem Thema? Könnt ihr die Kritik an Riftlight verstehen oder ist sie ungerechtfertigt? Seid ihr an dem neuen Titel der Facepunch Studios interessiert?

Patrick Kirst

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