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Review: Yooka-Laylee – Das neue Banjo-Kazooie-Duo

Wenn mich jemand fragen würde, welche Spielehelden ich aus vergangenen Tagen am meisten vermisse, würde ich sofort Banjo-Kazooie antworten. Der Bär und die freche Vogeldame haben zum Großteil meine Kindheit geprägt und zählen zu den Spielen, die ich bis heute zu meinen absoluten Favoriten zähle. Daher hat es mich tief getroffen, als Rare Ware damals verkauft wurde und bald darauf hatte ich die Hoffnung aufgegeben, jemals wieder ein grandioses Spiel von diesen kreativen Köpfen in Händen zu halten. Doch als ich schon längst die Hoffnung aufgegeben hatte, wurde Yooka-Laylee angekündigt, der geistige Nachfolger des Bären und des quasselnden Rucksacks. Die alten Köpfe aus Rare Ware haben sich neu zusammengetan und unter Playtonic Games vereint. Doch ob das Chamäleon und die lila Fledermaus ehrwürdig in die Fußstapfen von Banjo und Kazooie treten werden und Rare, nun als Playtonic, ihr altes, geniales Handwerk noch verstehen, erfahrt ihr hier in unserem Test.

Das neue Duo

Der böse Capital B und sein treuer Gehilfe Doktor Quack haben eine Maschine erfunden, mit der sich alle Bücher der Welt auf einmal stehlen lassen. So kann er all das Wissen der Welt in puren Profit verwandeln, besonders ein spezielles, magisches Buch hat die gierige, Anzug tragende Biene ins Auge gefasst.  Währenddessen genießen das ungleiche Duo, Yooka das Chamäleon und Laylee die Fledermaus, den Tag, als plötzlich ihr Buch davon fliegt. Das lassen die beiden natürlich nicht auf sich sitzen und statten der Firma von Capital B sofort einen Besuch ab, um ihr Buch zurückzufordern. Wie sich zudem herausstellt, haben sich die Buchseiten, die sogenannten Pagies, zur Wehr gesetzt und sich über die ganze Welt verteilt. Um der bösen Biene also das Handwerk zu legen, begibt sich das Duo auf die Suche nach den Pagies.

Yooka-Laylee
Der gierige Capital B und sein treuer Gehilfe Dr. Quack stehlen alle Bücher.

Die Handlung ist ein herrlich absurder Einstieg in dieses Spiel, aber genau das zeigt, dass hier wirklich die alten Veteranen am Werk sind. Dieser typische, altbekannte Rare Humor zieht sich durch das gesamte Spiel, so dass man aus dem Schmunzeln nicht mehr herauskommt.  Auch einige Wortspiele sind mit dabei, manche der Witze basieren jedoch auf der englischen Sprache, daher sind diverse Wörter oder Namen direkt aus dem Englischen übernommen. Mit einer Übersetzung wäre das Wortspiel schlichtweg verloren gegangen oder hätte keinen Sinn mehr ergeben. Also auch wenn die Texte grundsätzlich auf Deutsch übersetzt wurden, so benötigt ihr an manchen Stellen doch etwas Englisch-Kenntnisse, um auch jeden Witz zu begreifen. Ebenso schnell wird klar, dass der sensible Yooka die Rolle des Banjo grandios übernimmt, während die freche Laylee definitiv einen Kazooie-Verschnitt darstellt.

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