Home » Artikel » Reviews » Review: Windward – Hart am Wind

Review: Windward – Hart am Wind

Es gibt gewisse Stellen im Bedürfniszentrum, die einfach eine ganz bestimmte Art von Spiel brauchen, damit sie Ruhe geben. Windward von Tasharen Entertainment ist eines dieser Spiele. Es reibt an der gleichen Stelle im Hirn, an der zuletzt Sid Meier’s Pirates, Age of Pirates 2 und Pirates of the Burning Sea angesetzt haben. Donnernde Kanonen, im Wind knallende Segel und obendrein ein Hauch Wirtschaft.

Was kann Windward?

Tasharen Entertainment selbst bezeichnet Windward als „Action-Adventure RPG“ mit einem Entwicklungsfokus auf „prozedurales Co-Op Spiel“. Das kann ich so unterschreiben, besonders den letzten Teil. Da ich die ersten Schritte alleine ein wenig öde fand, hab‘ ich mir Verstärkung dazu geholt (gebt’s zu, als ihr „Co-Op“ gelesen habt, wusstet ihr, dass nicht nur ich euch bequatsche, sondern Johannes auch mit von der Partie ist. Und wenn nicht, dann merkt es euch gefälligst für die Zukunft!).

Zum Einstieg in ein neues Spiel werden ein Charakter- und ein Kampagnenname vergeben. Dieser Charakter sammelt, ganz RPG-typisch, Erfahrung und Equipment und kann durch verschiedene Kampagnen geschleift oder auf Multiplayerservern, mit der Option eigene Charaktere zu verwenden, gespielt werden. Im nächsten Schritt werden Parameter bezüglich Herausforderungs- und Belohnungslevel sowie Schadensmultiplikatoren (bestimmt die Länge der einzelnen Schiffsgefechte) definiert. Zu guter Letzt geht es dann an die Kartengenerierung. Da begegnen wir auch erstmalig dem prozedural generierten Teil des Spiels.

Die Weltkarte von Windward besteht aus 9×9 Blöcken. Jeder gefüllte Block repräsentiert ein spielbares Gebiet, so dass es bis zu 81 Gebiete pro Welt gibt. Wenn man nicht mittels eingebautem Worldmapeditor nachhilft, sind es allerdings deutlich weniger. Jedem Gebiet sind ein Herausforderungslevel (entspricht der Rollenspiel-typischen Levelvoraussetzung) sowie eine klimatische Zone (von Tundragebieten bis subtropisch ist alles dabei) zugewiesen. Außerdem sind von den vier Standardfraktionen Startfelder vergeben. Diese Fraktionen haben einen unterschiedlichen Fokus. Eine ist beispielsweise kampforientiert, während eine andere sich auf den Handel fokussiert. Die Wahl der Fraktion bestimmt eure Startboni und beeinflusst die Werte (Wendigkeit, Panzerung, Feuerkraft und das ganze Geschmeiß) eurer Schiffe.

  • Johannes
Also, als Chris Windward zur Sprache brachte, dachte ich mir erst ‚Oh mein Gott, was hat der alte WiSim-Fanatiker da wieder aus der Indie-Ramschkiste von Steam gezogen?‘ Dann kamen jedoch die Schlagworte ‚Piraten‘, ‚Co-Op‘ und ‚Städteeroberung und Handel‘, und ich dachte mir, als Fan von Colonization und Pirates, dass das eine wirklich nette Kombination ist. Zumal es einen wirklich netten Retro-Charme versprach, wie es nunmal die meisten Indie-Spiele irgendwie haben. Und in diesem Fall ist es wirklich nett – zu meiner großen Freude, wie ich zugeben muss.

 

Sag uns deine Meinung:

Auch interessant!

Devil May Cry HD Collection

Devil May Cry HD Collection – Ankündigung

Capcom hat bekanntgegeben, dass im kommenden Jahr die Devil May Cry HD Collection erneut auf ...