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Review: Until Dawn: Rush of Blood – Grusel-Achterbahn in VR

Im letzten Jahr hat Supermassiv Games mit Until Dawn die Horror-Fans mit einem spielbaren Teenie-Slasher begeistern können. Daher war die Skepsis groß, als mit Until Dawn: Rush of Blood ein VR-Ableger des Franchises angekündigt wurde, der so gar nicht wie sein Erstling ist.

Achterbahn aus der Hölle

Denn ihr bekommt es hier nicht mit einem Survival Horror-Game, sondern mit einem Railshooter alá Time Crisis oder Virtua Cop zutun. Jedoch seid ihr auf einer Achterbahn unterwegs und cruist durch Level, die dem Hautspiel nachempfunden sind. Bereits im Intro, in dem ihr langsam durch das Gebäude geführt werdet, werdet ihr feststellen, dass ihr ein dickes Nervenkostüm für das Abenteuer braucht.

Until Dawn: Rush of Blood

Ihr solltet jedoch subtilen Horror wie im Hauptspiel erwarten, werdet ihr enttäuscht: Denn in Rush of Blood wird eher auf Jumpscares gesetzt. Dabei wird das Tempo stetig variiert, sodass ihr in dem sieben Kapitel langen Abenteuer nie wisst, wann ihr am besten eine Ersatzhose aus dem Schrank holen solltet.

Mit VR wird fast alles besser

Hand aufs Herz: Ohne PlayStation VR wäre der Titel ein technisch schwacher Light-Gun-Shooter. Doch durch die virtuelle Realität werden so einige Schwächen kaschiert. So sind die Details der Umgebungen und vor Feuer- und Explosionseffekte dem letzten Jahrzehnt entsprungen. Diese Schwächen sind jedoch vergessen, sobald ihr einmal die wunderschönen Lichteffekte gesehen habt, denn an euren Waffen sind Lampen montiert, die das sprichwörtliche Licht ins Dunkle bringen.

Dagegen lässt sich der Sound nicht lumpen: Ständig werdet ihr mit gruseligen Geräuschen konfrontiert, die euch durch den 3D-Sound-Effekt auf eine falsche Spur führen. Denn während die Sound von rechts kommen, können die Gegner, bei denen es übrigens zu wenig Abwechslung gibt, euch einfach von links überraschen. Doch gerade diese Elemente helfen dabei, die Atmosphäre auf ein unglaubliches Niveau zu hieven.

Der Immersion zuträglich ist auch, dass ihr nicht nur mit euren beiden Armen separat (falls ihr zwei Move Controller habt) zielt, sondern mit kompletten Körpereinsatz spielt. Denn euer Gefährt kommt beispielsweise an Stahlträgern vorbei, bei denen ihr euch in der Wirklichkeit ducken müsst, damit eure Figur sich nicht den Kopf stößt.

Großartig ist außerdem das Tracking vom Headset und der Controller geworden. Ohne große Probleme könnt ihr zum Nachwuchs-Revolverhelden mutieren. Zum Glück, denn ansonsten könnten die Kämpfe, die stellenweise in eine angenehme Hektik ausarten, frustrieren, doch das passiert nicht.

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