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Review: Thumper – Käfer auf Speed

Beim spontanen Zocken der Demo-Versionen, die ihr euch für PlayStation VR herunterladen könnt, wird jeder Besitzer der Brille über ein paar Titel gestolpert sein, die ihn besonders in ihren Bann gezogen haben. Einer dieser Titel wird mit Sicherheit Thumper sein.

Umtz-Atz

Doch worum geht es in dem Spiel? Ihr übernehmt die Rolle eines Käfers, der auf seinem Weg durch einen der insgesamt neun Level von euch gesteuert wird. Wobei gesteuert glatt eine Hyperbel ist, denn ihr kommt mit dem X-Knopf und dem Analogstick aus. So bewegt sich die Spielfigur strikt auf einer Bahn, während ihr euch mit X vor Hindernissen schützt oder Geschosse verschießt und mit dem Stick in die Kurven legt, damit ihr keinen Schaden bekommt.

Wie es sich für einen Titel von Brian Gibson, seines Zeichens Lead Artist für Titel wie Amplitude und Rock Band, gehört wird das alles in die Form eines süchtig machenden Rhythmus-Spiel gepresst. Zusammen mit dem simplen Gameplay und der treibenden Elektromusik hat das Spiel also alle Voraussetzungen zum potentiellen Suchtmacher zu avancieren.

Easy to learn, hard to master

Das ganze Spiel beginnt ganz simpel, jedoch bereits im dritten Level werdet ihr feststellen, warum der Titel von Drool als Rhythm Violence bezeichnet wird. Richtungswechsel, Sprünge, Hindernisse – Immer schneller werdend fordert Thumper von euch vollste Konzentration. Manche Abschnitte werden von euch 15 oder mehr Versuche abfordern. Solltet ihr nicht resistent gegenüber Frust sein, ist der Titel definitiv nichts für euch, solltet ihr euch aber in Stellen verbeißen können, die im ersten Augenblick unschaffbar wirken, werdet ihr viel Spaß mit dem Spiel haben.

Ergänzend zum normalen Schwierigkeitsgrad, werden die Hardcore-Enthusiasten unter euch in jedem Level die höchste Bewertung erhalten wollen. Unterstützt werdet ihr dabei von der Kulisse, die sich dezent im Hintergrund hält, um euch nicht von dem Spielgeschehen abzulenken. Insgesamt ist das Spiel in einem metallischen Look gehalten, der ziemlich clean ist, sodass euer Fokus tatsächlich auf der Strecke liegt, ohne dass ihr das Gefühl haben müsst irgendwas zu verpassen.

In VR und Non-VR

Thumper ist für Steam und PlayStation 4 erschienen. In unserem Test haben wir uns jedoch auf die zusätzliche PlayStation VR-Unterstützung konzentriert und waren überrascht. Denn nicht nur wurde uns im Test kein bisschen schlecht (und das obwohl das Spielgeschehen echt schnell ist), auch ist durch die ungeteilte Aufmerksamkeit auf das Geschehen vor einem, das Spiel gefühlt einfach als auf dem TV-Gerät. Insgesamt lässt sich sagen, dass Thumper mit dem VR-Headset mehr Spaß macht als ohne und die Umsetzung mehr als gelungen ist.

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