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Review: This is the Police – Guter Cop, böser Cop

27. Juli 2016
Sandro Kipar

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Review: This is the Police – Guter Cop, böser Cop

Es ist ungefähr drei Monate her, als wir unsere Preview zu This is the Police veröffentlichten und ich kann mich noch gut daran erinnern, wie begeistert Caro und ich von dem Spiel waren. Doch trotz der Begeisterung gab es auch durchaus Kritikpunkte. Hat Entwickler Weappy Studio für die Vollversion an den richtigen Stellen nachgebessert? Oder bleibt das Endprodukt hinter den mittlerweile hohen Erwartungen zurück?

Der Anfang vom Ende

This is the Police
Ein Blick in die Zeitung verrät euch, was in der Stadt vor sich geht.

Als Ikone der Stadt Freeburg gilt er, der Polizeichef Jack Boyd. Über Jahre hinweg hat er sich einen Ruf erarbeitet: Er ist der Mann, der die Straßen von Freeburg sicher macht und dafür sorgt, dass die Bürger der Stadt nachts ruhig schlafen können. Doch das Spiel beginnt damit, dass der Spieler sich vor einer Schar Journalisten zu der baldigen Entlassung äußern muss. Ganz richtig: Der alteingesessene Jack, Aushängeschild von Freeburg, soll in 180 Tagen seine Marke abgeben. So will es der Bürgermeister, der später in einem Gespräch unter vier Augen nochmal deutlich macht, wer am längeren Hebel sitzt.

Für Jack, gesprochen von Jon St. John, der schon den Duke in den Duke Nukem – Spielen gesprochen hat, kam die Kündigung wohl abrupt. Er denkt an seinen Ruhestand und die magere Rente, die er wohl bekommen wird. Doch Jack ist ein Kämpfer: Bevor die 180 Tage abgelaufen sind, will er sich Geld zur Seite legen. Genauer gesagt 500.000 Dollar. Die Frage, warum es 500.000 und nicht eine Million sind, die sich Jack als Ziel gesetzt hat, wird er während des Spielverlaufs noch ein paar mal hören. So oft, dass er irgendwann nur noch ein wütendes „Fuck you“ über die Lippen bringt, wenn man ihn darauf anspricht.

Das Ziel und die Rahmenhandlung ist gesetzt, Zeit ein paar Anrufe zu machen.

Sandro Kipar

Alles begann in den späten 90ern mit einem grünen Gameboy Color und dem Spiel Looney Tunes: Crazy Castle 3. Als Sandro dann noch Star Wars entdeckte, war es um den kleinen Jungen geschehen. Mit der Zeit hatte ein ausgewachsener Gaming-PC den Platz des Gameboys eingenommen und Star Wars ... Nunja, manche Dinge ändern sich einfach nicht.