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Review: The Town of Light – Wenn Spiele tiefer gehen

Mit The Town of Light erhalten wir ein Spiel vom Entwicklerteam LKA, das sich mit einer sehr schwierigen und vielseitigen Thematik auseinander setzt. Gerade mit der Wahl von Setting und dem behandelten Themen wagt sich das Indiespiel in den Diskussionsbereich vieler Kontroversen. Wie die Verantwortlichen hinter dem Spiel diese schwierige Aufgabe bewältigt haben, verraten wir euch in unserem Test.

Hart, aber wahr

Wie bereits erwähnt, traut sich das Indiespiel an eine weitreichende und sehr tiefe Thematik heran. Wir sind inzwischen einen solch hohen medizinischen Standard gewohnt, dass wir oft vergessen, wie makaber dieses Feld vor nicht einmal 100 Jahren sein konnte. Dies bezieht sich insbesondere auf die Behandlung mentaler und psychologischer Krankheiten, die gerade im frühen zwanzigsten Jahrhundert oft nicht als Krankheit wahrgenommen wurden.

Das Spiel basiert hierbei auf tatsächlichen Begebenheiten innerhalb der real-existierenden Ospedale Psichiatrico di Volterra, einer Einrichtung für die Behandlung psychisch kranker Personen, welche zu der Zeit mit massivem Personalmangel bei einer gleichzeitig extrem hohen Anzahl an Patienten zu kämpfen hatte. Wir besuchen die Einrichtung augenscheinlich lange nach seiner Zeit, denn das Gebäude ist heruntergekommen und verwüstet. Allerdings steuern wir dabei eine ehemalige Patientin und schlüsseln bei unserem Lauf durch die verschiedenen Zimmer des Gebäudes die schrecklichen Begebenheiten auf, die sich hier zugetragen haben.

The Town of Light

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