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Review: The Signal from Tölva – Eine Liebeserklärung

Auf The Signal from Tölva stieß ich eher zufällig. Das kleine Indie-Game von Bad Robot sah auf den ersten Blick interessant aus: Ein alternativer Grafikstil, eine mysteriöse Geschichte gepaart mit dem geheimnisvollen Titel hatten mich neugierig gemacht. Am 10. April erschien das Spiel auf Steam.

Ein Leuchten im Dunkeln

Am Anfang war die Unwissenheit. Mit einem neuen Universum, einer neuen Welt und einem mir fremden Roboter-Volk kurz konfrontiert, stehe ich auch schon auf Tölva. Also weniger ich, sondern eher der Roboter, dessen Verstand ich übernommen habe. Der Broker, scheinbar ein führender Vertreter meines Roboter-Stammes, instruiert mich: Ein seltsames Signal hat uns hierher gebracht. Doch aus dem Orbit kann es nicht lokalisiert werden. Zu viele andere Signale von Tölva stören die Ortung. Es ist mein Job, sich jedes Signal einzeln anzuschauen. Dafür muss ich allerdings nicht einen eigenen Fuß auf die Oberfläche setzen, sondern übernehme die Kontrolle über einen Surveyor, was übersetzt Begutachter heißt. Denen würde es nicht auffallen, wenn ich einen ihrer Kumpels übernehme. Womöglich hielten sie mich für eine Art fortgeschrittene KI, so der Broker. Das Übernehmen verschiedener Roboter der Begutachter wird schließlich zum elementaren Spielsystem. Statt einer Schnellreise, übernehme ich einfach die Kontrolle einer anderen Drohne. Statt zu sterben, verlasse ich einfach den zerstörten Körper und übernehme einen neuen. The Signal from Tölva

Neben den Begutachtern gibt es zwei weitere Fraktionen auf Tölva: Die Banditen und die Zealots. Beide sind den Begutachtern, und somit auch mir, feindlich gesinnt. Sie patroullieren durch ihre Gebiete, besetzen Bunker und legen Hinterhalte. Der Konflikt zwischen den unterschiedlichen Parteien geht mich zwar nichts an, aber gewalttätige Auseinandersetzungen werden damit unumgänglich.

Das ist die Rahmenhandlung. Und ab hier lässt das Spiel mich alleine. Nur gelegentlich meldet sich der Broker mit einer kleinen Einblendung eines Textes wieder, um eine meiner Entdeckungen zu kommentieren. Doch die Erkundung der offenen Spielwelt und das Entdecken der Geschichte von Tölva bleibt ganz alleine mir überlassen. Vermutlich kann das Spiel auch durchgespielt werden, ohne irgendetwas über die Geschichte zu erfahren. Diese wird beinahe schon zu sehr versteckt.

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