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Review: The Incredible Adventures of Van Helsing (Final Cut)

The Incredible Adventures of Van Helsing? Gab’s das nicht schon? Ja und nein!

Mit The Incredible Adventures of Van Helsing: Final Cut hat NeocoreGames eine Neuauflage der beliebten Van Helsing-Reihe geschaffen. Final Cut vereint alle drei Teile der Reihe zusammen mit neuen Inhalten und bringt zudem einen Berg an Verbesserungen mit sich. Für den Test habe ich mich jedoch nicht alleine ins Abenteuer gestürzt: Melanie wird ebenfalls über ihre Eindrücke berichten. Einen ersten Einblick könnt ihr euch vor dem Test schon mal mit dem Launch-Trailer verschaffen.

Robotervampirjagd! Ja richtig, Robotervampire!

Der Launch-Trailer hat mich zwar heiß auf das Spiel gemacht, aber das war noch lange nicht genug, um mir meiner eigenen Erwartungen sicher zu werden. Immerhin habe ich bisher keinen der drei Teile gespielt und habe mich ohne jegliches Vorwissen an meinen Rechner gesetzt.  Auch wenn es mich bisschen vor den Kopf gestoßen hat, dass ich nicht Van Helsing spielen darf, sondern dessen Sohn, war der erste Eindruck durchaus positiv und ich war gespannt, was mir das Spiel bieten würde.

Auch wenn ich die Grafik später etwas genauer unter die Lupe nehmen werde, zusammenfassend kann ich erstmal nur sagen, dass der erste optische Eindruck sehr stark an das Diablo-Franchise erinnert. Auch das Gameplay ist zunächst sehr ähnlich, mag aber eventuell auch daran liegen, dass ich Spiele dieser Art immer auf die selbe Art und Weise spiele, nämlich als Kopfgeldjäger.

Aber ganz anders als beispielsweise Diablo spielt The Incredible Adventures of Van Helsing in einer schön gestalteten Steampunkt-trifft-auf-magische-Wesen-Welt. Das heißt, wir metzeln nicht nur durch allerlei böse Monster, sondern eben auch hin und wieder durch Roboter und Maschinen.

Meine Gameplay-Erfahrung unterscheidet sich aber auch etwas zu Melanies, was bedeutet, dass das Klassensystem auch wirklich funktioniert. Statt dem Gamepad benutzte ich aber ganz klassisch meine Maus und die Tastatur. Dementsprechend klassisch war dann auch die Steuerung für mich. Skills ließen sich auf Maustasten mappen, per Tabulator-Knopfdruck die vorbereitenden Waffensets wechseln oder Schnellzugriffstasten für allerlei Tränke festlegen.

Die Schnellzugriffstasten sollten gut gewählt sein, denn auch wenn die Kämpfe etwas zaghaft beginnen, sind gerade die Gefechte in höheren Levels sehr anspruchsvoll, hauptsächlich wegen der überdurchschnittlich hohen Anzahl an Areal-Attacken seitens der Gegner. Ständig in Bewegung bleiben und eine geschickte Abwechslung an Angriff und Verteidigung sind die einzigen Hilfsmittel.

The Incredible Adventures of Van Helsing: Final Cut
Das HUD wirkt vertraut, fast identisch mit Diablo.
Melanie

Genauso wie Elham tauchte auch ich ohne Vorwissen in das Spielgeschehen ein. Leider hatte ich aufgrund von unerklärlichen und regelmäßigen Spielabstürzen ein Handicap, dennoch konnte ich mir eine recht gute Meinung zu The Incredible Adventures of Van Helsing: Final Cut bilden.

Auf den ersten Blick erinnerte das Spiel an die Diablo-Reihe – doch nach einiger Zeit im Spiel merkt man, dass zwar Ähnlichkeiten bestehen, aber die beiden Spiele durch die grundverschiedene Story irgendwie nicht vergleichbar sind. Gerade die Atmosphäre, die Van Helsing vermittelt, hat es mir ziemlich angetan – das mag auch daran liegen, dass ich seit jeher ein großer Fan von mythische Wesen wie Vampiren und Werwölfen bin.

Im Gegensatz zu Elham habe ich das Ganze mit dem Gamepad gespielt, da mir bereits Diablo 3 auf diese Weise sehr viel mehr Spaß bereitet hat, als mit Maus und Tastatur. Zu Beginn musste ich feststellen, dass die Menüführung mit dem Gamepad etwas undurchsichtig war, aber hier galt wie so oft: Übung macht den Meister! Im Kampf hingegen macht das Gamepad eine recht gute Figur. Eine übersichtliche Tastenbelegung der Fähigkeiten und Tränke lässt einen selbst den schwierigsten Gegner kinderleicht besiegen. Na ja, gut, nicht ganz so leicht, aber ihr wisst, was ich meine!

The Incredible Adventures of Van Helsing: Final Cut
Tastenbelegung auf dem Gamepad im Kampf – übersichtlich und leicht zu bedienen.

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