Home » Artikel » Review: The Evil Within: The Executioner – Ein Splatterfest zum Schluss

Review: The Evil Within: The Executioner – Ein Splatterfest zum Schluss

Mit The Evil Within: The Executioner legt Bethesda den dritten DLC des erfolgreichen Horror-Survivals nach. Konnten wir in The Assignment und The Consequence in die Rolle von Juli Kidmann schlüpfen, aus deren Sicht wir die Umstände erlebten und die uns, gezwungenermaßen durch ihre mangelhafte Waffenauswahl mit spannenden Stealth-Einlagen das Fürchten lehrte, so lernen wir diesmal einen völlig anderen Charakter kennen und damit auch wieder eine völlig andere Spielweise. Ob dieses Konzept funktioniert, und der dritte und vorerst letzte DLC zu The Evil Within ein gelungener Abschluss ist, verraten wir euch hier in unserem Test!

The Evil Within The Executioner (22)
Der Papa und sein Töchterchen

Papa Tresorkopf

The Evil Within: The Executioner spielt nach dem Hauptspiel. Mobius befasst sich unter anderem mit dem Entkommen von Leslie Withers aus dem STEM-System, aber auch mit anderen Personen, die in der Gedankenmaschine gefangen gehalten werden. Unter ihnen befindet sich Der Wächter, unser allzu bekannter und gefürchteter Bösewicht mit dem Tresorkopf, der uns vor geraumer Zeit das Blut in den Adern gefrieren ließ. Der Wächter ist außerhalb des STEM ein ganz normaler Mensch, wie so viele der Monster, die uns im Laufe der Zeit aufgelauert haben. Der Wächter ist auf der Suche nach seiner Tochter und bekommt von Mobius den Auftrag, das Victoriano-Anwesen nach ihr zu durchforsten. Damit seine Tochter gerettet werden könne, müsse er alle Individuen töten, die er in dem Anwesen treffe. Außerdem solle er sich beeilen, da das Gedächtnis seiner Tochter schwinde, je länger sie sich im STEM befinde.

Der Wächter steht also unter massivem Druck. Wenn er möchte, dass seine Tochter ihren Vater wieder erkennt, muss er Gas geben und ohne Rücksicht schlachten. Zu diesem Zwecke hat man ihm das bekannte Aussehen verpasst. Natürlich ist alles ein widerliches Experiment und die wahren Motive bleiben im Trüben.

Der Wächter hat auf jeden Fall seinen Auftrag, womit sich ein dünner roter Faden durch den DLC zieht.

Exekution aus der Egoperspektive

Zunächst ist natürlich die Perspektive die auffälligste Änderung, die uns in diesem Spiel begegnet. Statt aus der Third-Person-Perspektive, wie im Hauptspiel und in den beiden anderen DLCs, blicken wir bei The Evil Within: The Executioner direkt durch die Augen des Wächters. Das ist zunächst ungewohnt und furchteinflößend, denn dadurch kommt das Gefühl auf, dass man nicht den vollen Überblick hat, den man ja bei The Evil Within dringend haben sollte. Doch den brauchen wir auch gar nicht so sehr, wie sich später noch herausstellen wird.

The Evil within

Langsamen Schrittes bewegen wir also unseren Wächter mit einem motivierten Fußtritt aus einer kleiner Holzhütte hinein in den dunklen Wald, wo uns ein Weg geradewegs zum Victoriano-Anwesen führt. Wir bekommen die Grundlagen der Steuerung erklärt und treffen auf den ersten Gegner, den wir erledigen müssen, um überhaupt ins Anwesen zu kommen. Es handelt sich um einen kleinen Zombie. Hätten wir im vorherigen DLC mit klopfendem Herzen vor dem Monster Reißaus nehmen müssen, schwingen wir hier einfach den Fleischerhammer und klopfen damit das modrige Fleisch weich. Als der Zombie zu taumeln beginnt, packen wir ihn an der Gurgel und schleudern ihn weit von uns. Das sieht nicht nur lustig aus, sondern beschert uns auch Zeit, kämen nun weitere Gegnerhorden auf uns zu. Doch da diese ersten Minuten Tutorial-Charakter haben, lernen wir, wie wir den angeschlagenen Untoten per Knopfdruck exekutieren können, was unser Protagonist dann auch eindrucksvoll beweist. Damit steht uns die Tür in das gruselige Haus offen und die Suche nach der geliebten Tochter beginnt.

The Evil Within The Executioner (18)

Über Kai Seuthe

Kai Seuthe
Kaius spielt seit der Grundschule und wird das auch noch im Altersheim tun. Er ist als Let's Player KiltKaius unterwegs, schreibt Bücher und macht noch viele andere kreative Dinge. Retro-Spiele mag er, Rechtschreibfehler nicht. Darum kümmert er sich auch darum.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Auch interessant!

Watch Dogs 2

Watch Dogs 2 – Deutscher Story-Trailer

Ubisoft hat heute einen neuen Story-Trailer zu Watch Dogs 2 veröffentlicht. Hier könnt ihr euch ...