Home » Artikel » Test » Review: The Binding of Isaac Afterbirth – Tief trauriger Tränenshooter

Review: The Binding of Isaac Afterbirth – Tief trauriger Tränenshooter

Nach vier Jahren ist Edmund McMillen mit seinen Ideen für The Binding of Isaac noch nicht am Ende. Letzten Monat erschien der DLC zum Remake und mit The Binding of Isaac: Afterbirth erwarten uns viele neue Dinge, die es zu entdecken gilt. Was genau das ist, was das überhaupt für ein Spiel ist, dessen Review ihr gerade lest, und wieso ein DLC einen eigenen Text wert ist, erfahrt ihr hier.

ISAAC!

Die Story des Spiels ist denkbar einfach, wenn auch makaber: Isaac, ein kleiner, unschuldiger Junge, lebt mit seiner Mutter allein. Als sie eines Tages glaubt Gottes Stimme zu hören, die ihr befiehlt ihren Sohn zu töten, flüchtet dieser durch eine Luke in den Keller. Dort angekommen beginnt unser Abenteuer. Mit unseren Tränen (wahlweise auch Urin) bekämpfen wir Monster, die uns tief unter dem Haus erwarten. Wir dringen immer tiefer, bis wir uns unseren tiefsten Ängsten und unserem innersten Selbst stellen müssen. Religion und Okkultismus bestimmen dabei nicht nur das Intro und die Story des Spiels: Namen, Charaktere und vieles andere sind von der Bibel inspiriert. Beispielsweise kann man auf die sieben Todsünden oder Reiter der Apokalypse treffen. Im Vergleich zu den Vorgängern hat sich also in Afterbirth nichts verändert. Die erweiterten Storyparts findet man erst dann, wenn man die neuen Charaktere spielt oder ein bisschen in die Items und Gegner hinein interpretiert, ebenso wie durch den Schöpfer des Spiels selbst – aber dazu später mehr.

Afterbirth_1
Neue Rätselräume mit Schaltern, die die Stacheln ausschalten.

Alles beim alten und tausendfach besser

The Binding of Isaac: Afterbirth ist ein Twinstick Shooter, der 2011 erstmals auf dem Markt war, laut Wikipedia ist es ein Action-Adventure und ab 16 Jahren zu erhalten. Das Spielprinzip ist auch für Einsteiger gedacht und so simpel wie nur irgendwie möglich. Aber halt, Afterbirth soll 2011 erschienen sein?! Naja, das ist halb richtig. Zu allererst erschien The Binding of Isaac, das später mit dem DLC Wrath of the Lamb erweitert wurde. Das Remake namens Rebirth folgte 2014, Afterbirth ist der dazu erschienene DLC, den wir seit Halloween 2015 spielen dürfen. Das Prinzip ist über die Jahre hinweg gleich geblieben, allerdings wurden wenige Dinge entfernt, einige verändert und tausende hinzugefügt. Dazu zählen Trinkets, Runen, haufenweise Items, Gegner und Bosse, Raumtypen, Charaktere, Challenges und Transformationen. Nach wie vor bestimmt der Zufall, was wir erhalten und wie die Level aussehen.

Afterbirth_2
Mit etwas Glück findet man eine Maschine, die gegen Geld das Item austauscht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Auch interessant!

Battlefield 1

Battlefield 1 – Trailer zur neuen Map Giant’s Shadow

Battlefield 1 scheint, zumindest was die Verkaufszahlen angeht, den Shooter-Winter eindeutig gewonnen zu haben. Doch die ...