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Review: Tales of Berseria – Dämonische Schifffahrt der Gefühle

2017 bietet definitiv einen tollen Start für JRPG-Fans, wenn man mal einen Blick in den Release-Kalender wirft. Nachdem Japan schon längst in den Genuss von Tales of Berseria kam, können auch endlich wir uns ins neue Abenteuer mit Velvet stürzen. Erstrecht nachdem der Vorgänger Tales of Zestiria eher umstritten war, die Frage ist nur macht es Tales of Berseria besser, der derweil sechzehnte Hauptteil der Serie und hat sich das Warten gelohnt? Hier in unserer Review werdet ihr es erfahren.

Herber Schicksalsschlag

Im Grunde begann alles vor sieben Jahren, in der Nacht der Dämmerung, als sich eine Dämonenpest über das Land legte, eine mysteriöse Krankheit die Menschen in blutrünstige Dämonen verwandelt und ihnen die Vernunft raubt. So geriet das Königreich von Midgand an den Rand der Zerstörung. Erst dank den Exorzisten konnte den Dämonen Einhalt geboten werden. Da die Exorzisten sich die Macht des Volkes der Malak zu Nutze gemacht haben, so können sie die Dämonen besiegen und die Menschen beschützen.

Die Geschichte der Protagonistin Velvet, beginnt jedoch zunächst recht idyllisch in einem kleinen Dorf. Dort lebt Velvet zusammen mit ihrem kleinen Bruder Laphicet und Arthur, ihrem Schwager. Auch wenn die Familie nun ein harmonisches Zusammenleben führt, hat Velvets Familie schon einen herben Schlag hinter sich, doch auch damit soll es noch nicht genug sein. Ein Ereignis in der Scharlachroten Nacht, wird Velvets Schicksal und Leben drastisch ändern, denn sie verliert nicht nur den Rest ihre Familie sondern wird auch zum Dämon und damit auf die Gefängnisinsel Titania verfrachtet. Erst nach geschlagenen drei Jahren gelingt ihr die Flucht und ihr großer Rachefeldzug beginnt.  Viel mehr möchte ich über die Geschichte auch gar nicht verraten, denn diese zählt definitiv zu den großen Stärken von Tales of Berseria.

Tales of Berseria
Was geschah in der scharlachroten Nacht?

Schon alleine der Prolog zeigt wie düster das neue Tales of ist und auch von Beginn an kommen viele Fragen auf, die einen dadurch sehr Neugierig auf die gesamte Geschichte machen. Man möchte unbedingt Antworten auf all diese Fragen finden und genau deswegen zieht einen die Geschichte in den Bann. Hinzukommt der herbe Schicksalsschlag der Protagonistin Velvet, der diese düstere Geschichte gefühlvoll und spannend zugleich macht, in einer wirklich rundum gelungenen Erzählung. Tales of Berseria macht also in Sachen Geschichte vieles wett was Tales of Zestiria falsch gemacht hat.

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