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Review: Styx: Shards of Darkness – Das Stealth Spiel mit dem fiesen Goblin

Styx: Shards of Darkness ist durch und durch ein Stealth Spiel. Aber was kann es tatsächlich?

Ein Goblin auf Goldharz

Im Fantasie-Reich Thoben lebt es sich nicht angenehm als Goblin. Alle Rassen der Welt haben sich gegen sie verschworen und versuchen Herr der „Grünen Plage“ zu werden. Als einziger sprechender Vertreter seiner Art verdient Styx sein Geld mit Diebstahl. Der zynische Dieb ist auch im zweiten Teil von Cyanide Studios Stealth Spiel der Protagonist. Vorwissen ist übrigens keines notwendig. Der Plot von Styx: Shards of Darkness beginnt mit einem Auftrag der Schlächterin Helledryn. Eigentlich soll sie Goblins jagen und töten, doch schließt nun einen Pakt mit Styx, um ein Zepter zu stehlen. Eines führt zum anderen und die scheinbar erste, einfache Mission weitet sich aus. Es geht um Magie, Machtmissbrauch und der Goblin ist mittendrin. Goldharz spielt dabei eine wichtige Rolle. Es ist Styx bevorzugtes Zahlungsmittel und ist in der Welt eine Droge, mit der der Goblin seine übernatürlichen Fähigkeiten nutzen kann und die im Verlauf der Story noch öfter auftaucht. Wie zu erwarten war, ist die Geschichte lediglich der Aufhänger für die Ereignisse und nicht weiter spannend. Die ein oder andere Stelle sorgt zwar für Überraschungen, ansonsten ist der Plot tatsächlich bloßer Rahmen – was vollkommen in Ordnung für ein Stealth Spiel ist.

Styx: Shards of Darkness

1001 Stealth-Optionen

Die Umgebung jeder Mission ist anders und an einem bestimmten Thema orientiert. Es gibt ein Luftschiff, Minen, Städte… Besagte Missionen sind wiederum in Abschnitte unterteilt, die Styx vor neue Herausforderungen stellen. Zum einen gibt es die Nebenquests, die am Ende jeder Mission zusätzliche Punkte bringen. Hier müssen Gegner bestohlen, Gegenstände gefunden oder Rätsel gelöst werden. Wichtiger und auch interessanter sind die Hauptquests. Es gibt immer mehrere Wege, um an sein Ziel zu gelangen. Einerseits gibt es unterschiedliche Fähigkeiten, die Styx nutzen kann. Gegner töten, sie mit einem Klon ablenken, sich unsichtbar machen oder schlicht außer Sichtweite eine Fassade erklimmen. Die Möglichkeiten bewegen sich stets im Rahmen eines Stealth Spiels und der Skill Tree bietet genug Möglichkeiten, um sie weiter zu entwickeln. Giftpfeile oder Fallen, lautloses Erdolchen oder Erschnuppern der Feinde sind nur einige Fähigkeiten, die erlernt werden können. Offensiv oder doch lieber heimlich? Beides ist möglich.

Die Stealth-Action-Ratio ist selbst wählbar, im Allgemeinen ist es allerdings ratsamer, leise zu sein und nicht entdeckt zu werden. Denn auch wenn ein oder zwei Gegner noch zu besiegen sind, ist man spätestens einige Meter weiter tot, wenn Styx nicht flieht und sich versteckt. So beginnt das Unternehmen fast immer mit dem Auskundschaften der Patrouillen und endet mit einem Diebstahl, einer Fälschung oder einer anderen Tat, die moralisch nicht ganz einwandfrei ist. Pinkelnde Wachen von der Klippe stoßen? Kein Problem. Um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein, bietet sich die Goldharzvision an, die Gegenstände, Hindernisse und Gegner markiert. Und notfalls lässt sich immer ein nützlicher Gegenstand an einer Werkbank craften, der den benötigten Vorteil erbringt. Positiv aufgefallen ist mir auch der Soundtrack. Er ist geheimnisvoll und wird dramatisch, wenn Wachen aufmerksam werden – Styx: Shards of Darkness ist auch hier durch und durch Stealth.

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