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Review: State of Mind – Eine Welt vor dem Zerfall

17. August 2018
Nicole Wetzel

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Review: State of Mind – Eine Welt vor dem Zerfall

Fazit

Nicole WetzelState of Mind hat einige Ecken und Kanten und ist in vielen Punkten verbesserungsfähig, was es allerdings dennoch nicht direkt zu einem schlechten Spiel macht. Im Gegenteil. Trotz Mankos hat State of Mind seine Momente, gerade gegen Ende brachte es mich selbst zum Grübeln. Manchmal sind es die kleinen Momente, die den Unterschied machen und einen fesseln.
Wer sich also für virtuelle Welten oder die Bewusstseinsentwicklung von KIs und Androiden interessiert und gerne auch mal einfach nur die Story ohne anspruchsvolles Gameplay genießen möchte, der kann bei State of Mind nichts falsch machen. Die Geschichte ist klar die Stärke des Spiels, sie ist spannend und regt zum Nachdenken an. Das minimalistische Gameplay fügt sich zwar gut in die Geschichte ein, hätte allerdings durchaus etwas anspruchsvoller und actionreicher sein können. In Sachen Gameplay sollte man also nicht allzu viel erwarten oder keine Ansprüche haben. Die Optik unterstreicht nochmal die düstere und futuristische Thematik und ist überraschend schön detailliert und mit viel Liebe gestaltet.

Mit ca. 15 Spielstunden Spielzeit hat mich State of Mind dank der Geschichte und Optik durchaus gefesselt, auch wenn das Gameplay simpel gehalten ist und die ersten Spielstunden eher fad wirken. Es lohnt sich durchaus dran zu bleiben.

Philosophisch!
State of Mind überrascht mit einer interessanten und zum Nachdenken anregenden Thematik sowie einem überraschend detaillierten und passenden Polygonlook. Dafür muss man Abstriche beim banalen Gameplay machen.
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spannende, fesselnde Geschichte mit philosophischen Aspekten
überraschende Momente und Wendungen im späteren Spielverlauf
interessanter Grafikstil, der harmonisch zur Thematik passt und mit viel Liebe zum Detail überrascht
mehrere spielbare Charaktere
wahlweise deutsche oder englische Synchronisation
technisch gut umgesetzt
guter Spielfluss dank simplem Gameplay
ca. 15 Stunden Spielzeit
die Geschichte braucht eine Weile, um wirklich Interesse zu wecken
Gesichtszüge und Mimik wirken etwas steif und plastisch
keine manuelle Speichermöglichkeit
Gameplay bietet kaum Herausforderung
Entscheidungen wirken sich kaum bis gar nicht auf die Story aus
deutsche Synchronisation nur passabel
69

Nicole Wetzel hat State of Mind auf der Playstation 4 gespielt.
Das Rezensionsexemplar wurde uns freundlicherweise von Daedalic Entertainment zur Verfügung gestellt.

Nicole Wetzel

Nicole ist praktisch als Zockerin geboren, denn schon mit etwa 3 Jahren fand sie sich vor einer SNES wieder und wuchs somit mit Yoshis's Island und Donkey Kong Country auf. Seither sind Videospiele ihre große Leidenschaft und nicht mehr für sie wegzudenken. Später wurde sie nicht nur von Nintendo sondern auch von der Playstation geprägt, weswegen sich ihr Spektrum um etliche Genre erweiterte.