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Review: Snake Pass – Let’s Schlängel!

Seitdem das Abenteuer der Schlange Noodle angekündigt wurde, ist mein Interesse an Snake Pass ziemlich groß gewesen: Eine innovative Idee, in der ihr eine Schlange durch verschiedene Level führt? Noch dazu nur mit den typischen Bewegungen einer Schlange? Klingt ziemlich gut! Doch wie schlägt sich das Spiel am Ende in unserem Testlabor?

Der Schlangensimulator

Tatsächlich ist der Beginn im Spiel durch einige AHA!-Momenten geprägt: Mit den passenden Bewegungen des Analogsticks manövriert ihr Noodle (was übrigens ein großartiger Name für eine Schlange ist) durch die einzelnen Stages. Zusätzlich hebt ihr durch den Druck auf einen weiteren Knopf den Kopf, um an höher gelegene Stellen zu kommen. Ein weiterer sorgt dafür, dass ihr euch fest um Rohre oder Äste klammert, um ja nicht herunterzufallen. Denn tatsächlich stellt das Klettern in den verschiedenen Umgebungen die größte Herausforderung im Spiel dar. Um euch dabei zu helfen, existiert ein kleiner Kolibri-Gehilfe, der auf Knopfdruck assistiert und das Schwanzende von Noodle packt.

Snake Pass
Auch kleinere Rätsel stehen auf dem Programm

Nun liegt es an euch, die verschiedenen Münzen, Sammelgegenstände und Schlüsselsteine aufzusammeln, die ihr zum Fortschreiten im Spiel benötigt. Nach einer gewissen Zeit werdet ihr ein wenig Routine in der Steuerung bekommen, jedoch bleibt der Titel bis zu einem gewissen Maße ziemlich frustreirend, was vor allem der unvorteilhaften Kamera sowie der etwas hakeligen Steuerung geschuldet ist. Der Frust wird durch das Checkpoint-System noch weiter angefüttert, sodass ihr nach einem Bildschirmtod viele Sammelgegenstände erneut aufsammeln müsst. Jedoch ist die Freude umso größer, wenn ihr euch richtig aufrichten könnt, um einen waghalsigen Sprung zu meistern. Doch leider gehen solche Aktionen viel zu oft in die Hose. Ohne Übertreibung: Während des Tests waren wir öfter mal kurz davor, den Controller als Wurfobjekt zu benutzen.

Technisch ohne Schlangenlinien

Zur Beruhigung trägt jedoch der gelungene, simple Grafikstil sowie die allgemeine Atmosphäre bei. Untermalt wird das gesamte Abenteuer vom Soundtrack aus der Feder von David Wise, einem ehemaligen Rare-Musiker. Doch leider ist das Abenteuer bereits nach 15 Leveln vorbei. Danach habt ihr nur noch die Möglichkeit, Bestzeiten in den Stages aufzustellen.

Technisch wird Snake Pass von der Unreal Engine 4 angetrieben, sodass das Spiel auf allen Plattformen eine gute Figur macht. Auf allen Konsolen läuft der Titel in flüssigen 30 Frames pro Sekunde, während sich Besitzer eines PCs und der PlayStation 4 Pro (auf der auch unser Test stattgefunden hat) über die doppelte Anzahl an Bildern pro Zeiteinheit freuen dürfen.

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