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Review: Rogue Islands – Schießerei im Klötzchenland

Auf den ersten Blick möchte man Rogue Islands schnell in die Kategorie Minecraft-Klon stecken – man schaue sich einfach den Artstyle sowie das Interface des Titels an. Jedoch würde man dem Spiel damit Unrecht tun, denn unter der Haube steckt ein doch ziemlich interessantes Spiel.

Ganz schön klotzig

Besprechen wir doch zu Beginn das Offensichtliche: Ja, Rogue Islands orientiert sich stilistisch an dem berühmten Titel aus dem Hause Mojang. Dabei hat man bei den Entwicklern von Big Fat Alien und Blue Sock Studios darauf geachtet, einen eigenen Touch einzufügen, sodass man bereits am Anfang merkt, dass die Verantwortlichen genügend eigene Ideen eingebracht haben. Das spürt man ebenfalls bei der Geschichte, die eher zweckmäßig daherkommt. Seit Ewigkeiten haben Bäume die namensgebenden Inseln miteinander verbunden, bis ein Dämonenportal den Frieden gestört hat. Ihr übernehmt die Rolle des Gnomen-Zauberers Motwort und versucht die Bedrohung zu bekämpfen. Die Geschichte wird euch vor einem Level in einer kurzen Sequenz, die sogar Sprachausgabe besitzt, näher gebracht.

Pew, Pew, Pew

Anders als im Vorbild rast ihr in First Person Shooter-Manier über die prozedural generierte Karte und versucht eine Mission zu erfüllen. Dabei ballert ihr mit eurem Zauberstab so ziemlich alles über den Haufen – seien es fiese Feinde oder die Umgebung, die ihr über diese Art und Weise abbauen könnt – nix ist vor euch sicher. Habt ihr genügend Ressourcen gesammelt, könnt ihr euch anschließend Items zusammenbauen. Im Spielverlauf erhaltet ihr dadurch verschiedene Zaubersprüche, die euch stetig mächtiger werden lassen. Diese Macht ist auch nötig, denn Skelette, Ghasts und weitere Unholde versuchen euch das Leben schwer zu machen und das mit Erfolg. Doch nicht nur die Feinde versuchen euch umzubringen, auch die Umgebung ist nicht immer so friedlich, wie man annehmen mag. Entsprechend erleidet ihr schon einmal Vergiftungen oder Traumata, die ihr nur mit den richtigen Items wieder heilen könnt. Natürlich müsst ihr auch darauf achten, dass euer Magen stets gefüllt ist, denn mit einem leeren Magen lässt es sich schlecht kämpfen.

Wie ihr vielleicht schon herauslesen konntet, dürstet es vielen Elementen im Spiel nach eurem Leben und ihr werdet wirklich sehr oft sterben. Bereits in unserem Test sind wir unzählige Bildschirmtode gestorben. Dabei konnte man jedoch erkennen, dass die Welten, auch wenn sie bei jedem Anlauf neu erstellt werden, nur wenig Abwechslung bieten.

Klingt gut und sieht hübsch aus

Wie haben bereits ein wenig über die Technik gesprochen, aber trotzdem muss einfach noch einmal die hübsche Optik inklusive der ausgezeichneten Beleuchtung erwähnt werden. Auch die Gegner sind großartig gelungen, genauso wie die verschiedenen Effekte, die einem wahren Feuerwerk entsprechen. Des Weiteren ist den Entwicklern auch beim Sound viel gelungen, denn die Musik passt gut in das Spielgeschehen und die Soundeffekte klingen passend.

Leider bietet das Spiel im Moment noch nicht so viel Inhalt, dass man für Tage beschäftigt ist. Jedoch sind bereits verschiedene DLC-Inhalte geplant, die neue Inseln, Monster und mehr ins Spiel bringen sollen. Außerdem ist auch ein Multiplayer-Modus in der Mache, mit dem ihr die Inseln in Zukunft zusammen mit Freunden erkunden können sollt.

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