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Review: Pokémon Tekken – Gotta fight’em all

Ein tiefer Atemzug, ein kurzer Blick hinab zur Hand, in der man den Pokéball hält. Die Sekunden verstreichen und die Anspannung steigt, während das Stadion bebt, voll von jubelten Zuschauern. Der Gegner gegenüber ist schon bereit und du starrt dem furchteinflößenden Gengar in die tiefgründigen Augen. Ein weitere Atemzug und der Pokéball fliegt, dein Partner betritt nun die Arena. Das Gebrüll eines Gluraks, welches fest dazu entschlossen ist, seinen Gegner zu besiegen. Nur noch dieser eine Kampf, der letzte Kampf, um in die nächste Liga aufzusteigen, nur noch ein Sieg und ihr seid wieder eurem Ziel, der Allerbeste zu sein, ein großes Stück näher. Nur dein Partner und du, ihr seid eins und eure tiefe Verbundenheit hat euch erst so weit gebracht. Wer hat von einem derartigen Gefühl nicht schon immer mal geträumt? Wer wollte nicht schon immer mal selbst die Pokémon in den Kämpfen steuern als nur hinter der Linie zu stehen und Anweisungen zu geben? Ob Pokémon Tekken vielleicht das bessere Pokémon Stadium ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Mein Partner und ich

Ich bin mit Pokémon aufgewachsen und ich erinnere mich noch an unzählige Abende, an denen wir zusammen Pokémon Stadium gezockt haben und spätestens bei Pokémon Colosseum und Pokémon XD Der dunkle Sturm, dachte ich mir, wie cool es doch wäre, den Pokémon nicht nur Befehle zu geben, sondern sie selbst im Kampf zu steuern. Kämpfe, die so dynamisch und episch sind wie im Anime, eben keine rundenbasierten Kämpfe, sondern ein richtiges Beat’em Up. Pokémon Tekken verspricht genau dies, die Frage ist nur, ob es dieses Versprechen halten kann bzw. gut umsetzt.

Pokémon Tekken
Mein Glurak und ich, ein unzertrennliches Team

Gleich zu beginn wählt ihr das Geschlecht eures Trainers und individualisiert ihn zu eurem persönlichen Avatar. Danach wählt ihr euren Pokémon Partner aus, der euch durchgängig durch den Singleplayer begleiten wird. Ihr könnt zwar euren festen Partner während den Ligen wechseln, dies ist aber nicht ratsam, denn euer Pokémon erhält Erfahrungspunkte, die bei einem Wechsel auf ein anderes Pokémon flöten gehen. Mit jedem Level-Anstieg könnt ihr einen von vier Statuswerten erhöhen, wie zum Beispiel euren Angriffs- oder Verteidigungswert, daher solltet ihr bei dem Pokémon bleiben, welches ihr euch zu Beginn ausgesucht habt. Im freien Kampf und im Online-Modus könnt ihr dann immerhin alle Pokémon austesten und spielen mit wem ihr wollt. Dadurch, dass ihr mit einem Pokémon an eurer Seite euch durch die Liga kämpft und euer Taschenmonster stetig an Erfahrung dazugewinnt, gibt euch das Spiel umso mehr das Gefühl, einen festen Partner an der Seite zu haben und schnürt ein enges Band zu eurem Liebling. Ich hab mich durchaus ab und an dabei erwischt, wie ich meinem Glurak zugerufen habe, fast so als befände ich mich wirklich mitten im Stadion und wurde eins mit meinem Pokémon-Partner.

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