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Review: Pokémon Shuffle – Schieberei im Pokémon-Universum

30. April 2015
Patrick Kirst

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Review: Pokémon Shuffle – Schieberei im Pokémon-Universum

Bei den Worten „Free-To-Play“ werden einige von euch sicherlich sofort fluchtartig den Raum verlassen und das nicht zu Unrecht: So hat dieses Finanzierungsmodell in den letzten Jahren, durch verschiedene Aktionen der Publisher, einen schlechten Ruf erhalten. Umso überraschender ist, dass Nintendo nun mit Pokémon Shuffle schon vor einiger Zeit einen Titel veröffentlicht hat, der genau auf dieses Modell setzt. Wie sich der Titel in unserem Test schlägt und ob die Japaner das Prinzip richtig verstanden haben, erfahrt ihr in unserem Test zu Pokémon Shuffle für den Nintendo 3DS.

Connect Three

Das Grundprinzip des Handheld-Titels ist schnell erklärt: Ihr müsst drei Taschenmonster der gleichen Gattung in eine Reihe bringen, damit diese sich auflösen, eine Attacke starten und im besten Falle noch eine Combo-Attacke auslösen. Diese Attacken schaden dabei eurem direkten Gegenspieler. Typisch für die Serie ist auch hier, dass die Pokémons in bestimmte Elementgruppen eingeteilt werden können und somit auch unterschiedliche Effektivität gegeneinander besitzen – so bekämpft ihr ein Pikachu, seines Zeichens ein Elektro-Pokémon, eher mit einem Gesteinsmonster, wie Onyx, als dass ihr ein Shiggy in den Kampf schickt.

Einen weiteren Schuss Taktik bringen die Mega-Entwicklungen von bestimmten Pokémon mit sich. Die Mega-Steine, die für diese Entwicklung benötigt werden, erhaltet ihr in Kämpfen gegen Trainer, die diese Pokémon gegen euch einsetzen. Sobald ihr diese Rivalen besiegt habt, habt ihr die Möglichkeit euch diese Mega-Entwicklung zu Nutze zu machen: Nachdem ihr eine bestimmte Anzahl des ausgewählten Taschenmonsters aus dem Spielfeld verschwinden lassen habt, beginnt die Transformation und durch weitere Kombos könnt ihr das Spielfeld noch schneller leeren. So lasst ihr mehrere Pokémons in horizontalen oder vertikalen Reihen verschwinden. Vor allem diese Entwicklungen bieten einen größeren taktischen Anspruch und sorgen dafür, dass ihr bei der Stange bleibt und verschiedene Pokémons ausprobieren möchtet.

Pokémon Shuffle

Nach einem normalen Kampf habt ihr dann die Möglichkeit das besiegte Pokémon zu fangen. Die Fangchance errechnet sich dabei aus einem Grundwert und den verbleibenden Zügen der Runde. Sollte das Objekt der Begierde entkommen, habt ihr die Chance einen Superball im Austausch gegen 2500 Münzen hinterherzuwerfen, der eure Fangquote verdoppelt.

Um euch den Kampf jedoch nicht so einfach zu machen, besitzen viele eurer Gegner ebenfalls Methoden, um euch das Puzzle-Leben möglichst schwer zu machen. So wird euer Spielfeld eingefroren, sodass ihr diese Monster nicht mehr bewegen könnt oder eure Spielsteine werden zu schwarzen Blöcken transformiert, die erst nach einigen Kombos verschwinden. Auch dieser Faktor steigert den Ehrgeiz, wenn aber im späteren Spielverlauf, das Spiel bietet momentan 180 normale Level, die Stages anfangen frustig zu werden, da euch diese Attacken nur so um die Ohren gepfeffert werden, verflucht ihr den Designer, der dafür verantwortlich ist.

Patrick Kirst

Nintendo is love. Nintendo is life.