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Review: Pokémon Mond – Auf neuer Reise im Urlaubsparadies Alola

Alola! Endlich ist es so weit, die siebte Generation ist da: Pokémon Mond und Sonne. Packt also den Rucksack, schnappt euch eure Sonnenbrille, sowie eure Pokébälle und auf geht’s in das neue Abenteuer in der Alola-Region. Wer dem kalten Winteralltag also entfliehen will, der kann es sich nun auf dem heimischen Sofa gemütlich machen und in der tropischen Region auf Pokèmon-Fang gehen. Ob die heißerwartete siebte Generation den Hype und die Vorfreude letztendlich verdient  und die Neuerungen positiv oder negativ ausfallen, erfahrt ihr hier in unserem Test.

Umzug in eine neue Region

Diesmal verschlägt es uns in das tropische Inselparadies Alola, welches von Hawaii inspiriert wurde. Unser Charakter zieht aus der altbekannten Kanto-Region in die Alola-Region und die kann sich durchaus sehen lassen. Was sofort auffällt sind die Details, denn Game Freak hat wirklich viel Liebe ins Detail gesteckt, wodurch es gleich doppelt so viel Spaß macht, die Inseln der neuen Region zu erkunden. Wer Pokémon X und Y schon schön anzusehen fand, der wird von Sonne und Mond nochmal mehr positiv überrascht sein. Da kommt gleich noch mehr Urlaubs-Feeling auf. Auch die Anlehnung an Hawaii ist großartig umgesetzt, so dass das richtige Flair aufkommt und man ein harmonisches Gesamtbild erhält.

Wer aber denkt dadurch keine anderen Kulturen zu treffen, der irrt, denn nicht alles erinnert zu 100% an Hawaii. Hier und da findet man auch kleine Städte, die mehr an den wilden Westen oder an Asien erinnern. Kein Wunder, denn Alola ist nicht nur ein beliebter Urlaubsort, sondern verschlägt es die Leute aus aller Welt und somit auch aus unterschiedlichen Kulturen auf das Inselparadies. Auch verschiedene Bräuche und Rituale sind auf den Inseln anzutreffen und erschaffen eine mehr als glaubwürdige Welt. Im Übrigen könnt ihr euren Charakter auch wieder Individualisieren und neue Kleidung in Boutiquen kaufen. An der Stelle sei auch gesagt, nicht nur optisch kann sich die neue Region sehen lassen, sondern auch musikalisch.

Pokémon Sonne Mond
Auf Shopping-Tour in Alola.

Aber auch die Geschichte allgemein treibt einen neugierig voran und spornt einen dazu an, das Spiel am liebsten nicht mehr weglegen zu wollen. Normalerweise ist die Story in den Pokémon-Spielen eher zweitrangig und nicht von besonders großem Umfang oder Komplexität. Das ist sie auch diesmal nicht, aber durch sympathische Charaktere wie Professor Kukui und den neuen „Gegenspieler“ Tali, aber besonders auch durch die mehr als mysteriöse Lilly, bekommt die Geschichte das nötige Etwas. Lilly ist die Assistentin von Professor Kukui und in ihrer Sporttasche schleppt sie ständig ein kleines seltsames Taschenmonster mit sich und erst im Laufe des Spiels, lernt ihr mehr über Lillys Geheimnisse und was es mit dem kleinen, seltsamen Wesen auf sich hat, eben genau dieser Punkt, macht die Story von Pokémon Sonne und Mond doch spannend und interessant. Denn so kommen allerlei Fragen auf, die man unbedingt beantwortet haben möchte, wer ist dieses seltsame Wesen in Lillys Tasche, warum versteckt sie es überhaupt und was hat Lilly für eine Vergangenheit? Natürlich möchte ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten.

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