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Review: Oh…Sir! The Insult Simulator – Bis einer weint

Simulatoren hier, Simulatoren dort. Seien es Ziegen, Züge oder LKWs, viele Spieler schalten gerne auch einfach mal mit einem Simulationsspiel ab. Jetzt könnt ihr dabei auch noch in bester britischer Manier Leute beleidigen, denn mit Oh…Sir! The Insult Simulator erscheint ein Beleidigungssimulator. Wie vulgär das Spiel ist, haben wir kurzerhand getestet, solange, bis einer weint.

Verbale Breitseite

Oh…Sir! The Insult Simulator lässt sich eigentlich sehr präzise als Beat’em’Up bezeichnen. In diesem Falle sind die Schläge aber generell verbal. Dennoch sind alle gängigen Mittel dieses Genres hier zu finden. Eine Lebensanzeige zeigt uns an, wie nah unser Gegner den Tränen schon ist. Außerdem können wir durch Kombos und besonders starke, verbale Angriffe massiven Schaden anrichten. Ziel ist es, das Gegenüber in die Knie zu zwingen, so schmutzig es auch sein mag. Also nicht vom Monokel des respektablen, britischen Mannes verwirren lassen, schmutzig ist ausnahmsweise mal erlaubt.

Oh...Sir!! The Insult Simulator

Der Spielverlauf gestaltet sich indes sehr simpel.  Aus einer Liste von Möglichkeiten erstellen wir Wort für Wort eine möglichst lange Kombination von Beschimpfungen, die je nach Qualität und Kreativität unterschiedlich hohe Kombowerte und somit Schaden erreichen kann. Wer zuerst die Anzeige des Gegenspieler leert, gewinnt den Schlagabtausch und darf sich seiner verbalen Fähigkeiten rühmen. Um diese auszubauen darf der Spieler unterschiedliche Spielmodi testen.

Eine Möglichkeit ist der Tournament Mode, bei dem ihr alleine gegen immer stärkere Gegner antretet und die CPU in ihre Schranken verweist. Außerdem könnt ihr sowohl off- als auch online gegen Freunde antreten. Mangelt es euch echter Freunde, dürft ihr natürlich, wie gewohnt, auch online fremde Menschen beleidigen. Im Gegensatz zu Call of Duty ist hier das Beschimpfen im Online-Modus sogar erlaubt.

Oh…Sir! The Insult Simulator bleibt dennoch nur ein kleiner Zeitvertreib für zwischendurch. Für einen Preis von lediglich 1,99 Euro kann man hier aber ruhig zugreifen und auch seine Schlagfähigkeit im echten Leben trainieren. Einziges Manko ist leider die fehlende deutsche Sprachausgabe. Wer  kein Problem damit hat, sich in bester britischer Manier zu beleidigen, der möge seinen Tee abstellen, den kleinen Finger heben und beleidigen, was das Zeug hält. Das Spiel ist via Steam erhältlich.

Fazit

 Oh…Sir! The Insult Simulator wartet mit einigen Lachern auf sich. Der Humor ist zwar eigen und, genau wie die Charaktere, typisch britisch, macht aber dennoch auch als deutscher Kunde Spaß. Mehr als ein kleiner Spaß für zwischendurch ergibt sich hier zwar nicht, aber für den geringen Preis wird natürlich auch kein wochenlanger Content erwartet. Für den ein oder anderen Schmunzler oder Vertreib von Langeweile ist das Spiel von Vile Monarch allerdings bestens geeignet.

Oh...Sir! The Insult Simulator
Ein kleiner Spaß für zwischendurch. Britischer Humor gepaart mit Vulgarität kann eigentlich nur gelingen.
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