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Review: NieR: Automata – Maschinen und Androide im Gefühlschaos

Habt ihr euch schon mal die Frage gestellt, was Menschlichkeit ausmacht? Oder habt ihr schon mal darüber nachgedacht, ob Maschinen und Androide nicht auch Gefühle entwickeln können? Genau das ist die zentrale Thematik von NieR: Automata, denn hier werden die Maschinen und die Androide mit Gefühlen, Emotionen und der Menschlichkeit konfrontiert, was die Schaltkreise zum Rauchen bringt. Erfahrt in unserem Test, was das Androide-Abenteuer zu bieten hat.

„Der Menschheit zur Ehre“, der Leitsatz der YoRHa

Im Jahr 5012 fallen Aliens auf der Erde ein und zerstören mithilfe ihrer Technologie, Maschinenwesen zu erschaffen, fast die gesamte Menschheit. Die letzten Überlebenden sehen als letzten Ausweg die Flucht auf den Mond. Einige Jahre später schicken die Menschen Androiden auf die Erde, um diese zurückzuerobern. Der Krieg gegen die Maschinen konnte jedoch nicht entschieden werden, weswegen eine Spezialeinheit, die sogenannten YoHRa-Androiden, den Kampf ein für alle Mal beenden sollen. Genau hier kommen wir ins Spiel. Denn als YoRHa-Androide 2B werden wird auf die Erde gesandt, um uns gegen die Roboter-Invasion zu behaupten. Unterstützt werden wir hierbei von dem Androiden 9S.

Es liegt also nun an uns, den Krieg zu beenden und hinter die Pläne der Eindringlinge zu kommen, damit die Menschheit endlich in ihre alte Heimat zurückkehren kann. Der Stützpunkt, also die Zentrale der Spezialeinheit, der Bunker, befindet sich im Weltall. Von dort aus erhalte wir unsere Missionsziele.

Zwischen Menschlichkeit und Maschine

Der zentrale Punkt liegt natürlich in der Verbindung zwischen Menschen, Maschinen und Androiden. Daher greift die Story eine interessante Thematik auf, die auch in vielen Scifi-Filmen schon thematisiert wurde. Können Maschinen und Androide eine eigene Menschlichkeit, einen eigenen Willen und vor allem Gefühle entwickeln? Besonders die Maschinen sollten eigentlich nicht eigenständig auf Ereignisse reagieren können, eigene Sätze bilden oder eigene Entscheidungen treffen können. Genau dies ist allerdings der Fall, mehr sogar, sie versuchen viele markante Eigenschaften der Menschen zu kopieren. Wenn man dieses Verhalten allerdings beobachtet, dann wirkt es mehr verstörend. Auch die zwei Protagonisten 2B und 9S scheinen gewisse Gefühle zu entwickeln. Während aber die androide Schönheit versucht, diese Emotionen kühl zu unterdrücken, so versucht 9S, diese kühle Art immer mal wieder zu durchbrechen. Immerhin ist es gegen die natürliche Programmierung und gegen die Richtlinien der YoHRa, Gefühle zu entwickeln. Je tiefer ihr ins Spiel eintaucht, desto verfahrener und dramatischer scheinen diese Gefühle und Emotionen zu werden.

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