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Review: Lethal VR – Schießbudenballerei in VR

Zwei Move-Controller in der Hand, die zwei Schusswaffen darstellen sollen, dazu noch eine simple Rahmenhandlung und fertig ist das generische Ballerbuden-VR-Erlebnis. Doch kann sich Lethal VR aus der Masse dieser Titel abheben oder bleibt es bei einer simplen Schießerei? Das klärt unser Test.

Schießeisen, Wurfwaffen und mehr

Das Studio Three Fields Entertainment begibt sich mit seinem ersten VR-Werk auf keine unbekannten Pfade: Eine Shooting-Range mit verschiedenen Hindernissen und Aufgaben werden euch als Rahmenhandlung präsentiert. Auf euch warten dabei knapp 30 unterschiedliche Aufgaben, die sich stets in ihrem Schwierigkeitsgrad, der Waffenauswahl, sowie „Missionen“ unterscheiden.

Zu den verfügbaren Waffen zählen dabei normale Pistolen, Uzis, der goldene Colt oder auch Wurfsterne und Messer. In Rahmen der Missionen habt ihr dabei unterschiedliche Zielvorgaben: Über simples Abballern von simplen Figuren, über dem zielgerichteten Zerstören von Objekten, bis hin zu dem Erkennen und Ausschalten von Pappfeinden ist alles dabei. Für ein wenig Abwechslung sorgt dabei, dass sich die Umgebung auf der Shooting-Range verändert und es verschiedene Hindernisse gibt. Jedoch werdet ihr nach einem Durchlauf, der euch insgesamt vielleicht eine Stunde bei Laune hält, kaum ältere Missionen erneut zocken, denn der einzige Wiederspielwert ist es auf Highscore-Jagd zu gehen.

Schießerei im Sitzen

In der von uns getesteten PlayStation VR-Version spielt sich das komplette Geschehen in einem 180-Grad-Radius statt, sodass ihr das Spiel komplett im Sitzen absolvieren könnt. Ihr werdet im Spielverlauf euch eher selten im virtuellen Raum bewegen, was schade ist, denn gerade durch den Einsatz von Deckungen hätte man ein wenig Abwechslung in den doch sehr redundanten Spielablauf bringen können.

Das Tracking in der virtuellen Welt funktioniert in Lethal VR bis zu einem gewissen Maße sehr gut. Jedoch gibt es vor allem bei den Wurf-Sequenzen einige Probleme, sodass diese Elemente ein gewisses Frustpotential beinhalten. Vor allem wenn ihr ein Messer zur Seite werfen müsst, artet das ziemlich aus, da die Wurfbewegung eurer Hand nicht mehr korrekt erkannt wird. Wie gesagt funktionieren ein Großteil der Sequenzen problemlos und gerade das Zielen mit Pistolen und anderen Schusswaffen ist sehr genau, jedoch sind die fehlerhaften Elemente einfach unschön und trüben den Gesamteindruck noch weiter.

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