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Review: Job Simulator – Spielerisch arbeiten mit PSVR

Es ist das Jahr 2050 und ihr seid als letzter Mensch auf einer Erde übrig, die eigentlich nur noch von Robotern bevölkert wird. Was liegt also näher, als den Job Simulator zu zocken, um herauszufinden, wie die Urahnen eigentlich gearbeitet haben? Nichts einfach als das, wenn ihr eine PlayStation VR (auf der wir es getestet haben) oder eine HTC Vive besitzt – denn dort ist das Jahr 2050 bereits jetzt.

Ihr schnappt euch euer Headset, ein paar Move-Controller und schon kann die wilde Tour durch vier verschiedene Jobs losgehen. Dabei übernehmt ihr die Aufgaben eines Automechanikers, eines Kochs, eines Supermarktmitarbeiters oder eines Büroangestellten. Insgesamt seid ihr mit jedem Job so um die 30 Minuten beschäftigt. Als Koch müsst ihr beispielsweise Gerichte nach den Wünschen eurer Kunden zubereiten. Natürlich gibt es dort auch verschiedene Extrawünsche: So sollt ihr einmal einen Verlobungsring verstecken, damit euer Computer-Kunde seiner Computer-Freundin einen Antrag machen kann. Sollte sich dann die Lebensmittelkontrolle ankündigen, müsst ihr dafür sorgen, dass vergammelte Nahrung verschwindet und eine gegen Bug-Plage ankämpfen, die ihr anschließend verspeisen könnt. Wohl bekomms.

Abseits liegt der richtige Spaß

Bereits wenn ihr den vorgegebenen Abläufen der Aufträge folgt, wie dem Scannen von Einkäufen, dem Kaffee trinken, Kopien anfertigen, werdet ihr schon eine Menge Spaß mit dem Titel haben, da einfach alles komplett selbsterklärend und mega intuitiv ist. Doch so richtig entfaltet das Spiel sein komplettes Potential erst, wenn ihr ein wenig abseits der Vorgaben schaut.

Wie wäre es, wenn ihr im Büro ein wenig einen Flappy Bird-Klon zockt oder einfach den Kopierer dazu benutzt, ALLE Gegenstände zu vervielfältigen und eure Computer-Kollegen damit abzuwerfen? Macht es einfach, denn egal was ihr macht, ihr werdet meistens eine lustige Reaktion erhalten. Daher kommt bei den Jobs auch keine Langeweile auf, was vor allem an dem kurzweiligen Aufbau liegt. Klar, ihr werdet nach ein paar Durchläufen alles kennen, jedoch ist die Zeit bis dahin sehr spaßig.

Dafür wurde VR gemacht

Vor allem zeigt der Job Simulator wofür VR gemacht wurde. Alles im Spiel fühlt sich super intuitiv an und erklärt sich einfach von selbst – learning by doing. Eure zwei Hände werden von den Move Controllern simuliert und ihr spielt das Spiel im stehen. Doch genau dort werden einem auch die Schwächen der PlayStation VR vor Augen geführt. Da eure Bewegung anhand dem Leuchten der Move Controller von der PlayStation Camera erkannt wird und ihr euch im Spielverlauf nicht nur einmal außerhalb dieser Range bewegt, werdet ihr ab und an mit Ungenauigkeiten konfrontiert, die sich in der Hardware-Kombination wohl eher nicht umgehen lassen. Jedoch treten diese Probleme wirklich nur in Situationen auf, in denen ihr sehr am Rand des Bildschirms herumhantieren müsst.

Insgesamt lässt sich sagen, dass das Spiel eine sehr gute Vorstellung vermittelt, wie VR funktioniert und zu was die Technologie im Stande ist. Falls ihr das Headset euren Freunden vorführen möchtet, habt ihr also mit dem Spiel ein Referenzprodukt, was für viel Freude sorgen wird.

Ansonsten ist die Technik kaum der Rede wert: Ihr werdet von einer witzigen, englischen Sprachausgabe begleitet und der Sound ist insgesamt stimmig. Die Grafik erfüllt ihren Zweck, jedoch solltet ihr keinen Grafik-Benchmark erwarten.

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