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Review: Invisible, Inc. – Ihr seht mich nicht!

… und wenn doch, dann bin ich tot. Mit dieser gedanklichen Grundeinstellung solltet ihr euch an Invisible, Inc. begeben. Dieser Taktik-Stealther mit Roguelike Elementen von Klei Entertainment, den Machern von Don’t Starve und Mark of the Ninja, verlangt euch eine Menge ab, wenn ihr das Ende der Kampagne sehen wollt (Hinweis: Ich habe es im Testzeitraum nicht gesehen. Ich habe festgestellt, dass ich bei dieser Art Spiel nicht so gut bin, wie ich dachte. Nun ja). Ob es dabei Spaß macht, verrät euch diese Review.

 

Aus den Schatten gezerrt

Ihr seid Operator der Invisible, Inc., einer Geheimorganisation, die fröhlich in die Gebäude und Netzwerke der großen Corporations einsteigt und sich dort bedient. Dystopische Welt, große Megakonzerne die viel Macht anhäufen und sich dabei vor allem gegenseitig vors Schienbein treten – kennt man in dieser oder ähnlicher Variation schon. Es kommt, wie es kommen muss, wenn eine Mücke zu nervig wird: Die Großen schließen sich zusammen und wollen die Mücke zerschlagen. Kurz: Die Corporations schließen sich zusammen und treten die Invisible, Inc. aus ihrem Hauptquartier. Dabei inhumieren, verzeihung, eliminieren sie noch eine nicht unbeträchtliche Zahl an Agenten – aber versagen trotzdem. Denn die Chefin von Invisible, Inc., Gladstone, schafft es noch rechtzeitig die künstliche Intelligenz Incognita (Name merken, wird noch wichtig), die für den Erfolg der Truppe einen nicht unbeträchtlichen Baustein darstellt, auf einen Chip zu zerren und mit einem Helikopter zu flüchten. So weit, so desaströs.

Invisible Inc.

Nach diesem Intro findet ihr euch in einer etwas prekären Situation. Nur zwei Agenten stehen euch noch zur Verfügung und die energiehungrige Incognita hat nur Saft für 72 Stunden (Ich bin sicher, das ist ein Filmwitz irgendwo versteckt. Ich finde ihn nur gerade nicht). Die Lage ist wie geschaffen für eine Geschichte, in der der Underdog sich wieder nach oben kämpft. Da kommt ihr ins Spiel.

Invisible Inc.

Auf einer Weltkarte werden euch die verfügbaren Missionen (= Gelegenheiten, den Corporations irgendwie zwischen die Beine zu treten) samt Schwierigkeitsgrad und möglicher Belohnung angezeigt. Neben Missionen, die eine rein monetäre Belohnung anbieten, gibt es auch noch solche, die Agenten (oder wertvolle Geiseln) befreien, Forschungsanlagen für nette Ausrüstung, … ihr wisst, was ich meine. Man wählt eine Mission aus und der Helikopter fliegt zum Ziel – und verbraucht dabei jede Menge Zeit und damit wertvolle Energie von Incognita. Vor Ort angekommen geht es dann los. Eure Agenten werden durch das Sicherheitsnetz geschleust und ihr findet euch in einer taktischen Ansicht einer prozedural generierten Karte wieder.

Ein Kommentar

  1. Christina Kutscher
    Christina Kutscher

    Mich hat es beim Lesen auch sehr stark an Commandos, aber noch viel mehr an Evil Genius erinnert. Klingt fast so, als spiele man die feindlichen Agenten, die auf die Insel kommen. Aber schwer ist nicht so mein Ding ^^

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