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Review: Horizon Zero Dawn – Die Wunderfrau mit dem Wallpaper-Emulator

Seit der ersten Ankündigung von Horizon Zero Dawn sorgte das Spiel mit jedem weiteren Informationshappen für fallende Kinnladen. Die Playstation-Community konnte den Release des Spiels kaum abwarten, immerhin besticht das Abenteuer um die Protagonistin Aloy mit einem unverbrauchtem Setting, welches zusätzlich durch atemberaubende Grafik unterstützt wird. Ob das Werk von Guerilla Games dem Hype gerecht wird, mussten wir natürlich selbst überprüfen und präsentieren unser Ergebnis in der folgenden Review.

Sie können den Mund wieder schließen

Die Trailer und Gameplay-Videos haben nicht gelogen. Ein klein wenig hab ich eine deutliche Reduzierung der grafischen Qualität erwartet, aber das Pre-Release Material war keine Übertreibung. Horizon Zero Dawn ist grafisch bombastisch. Haarscharfe Texturen, brilliante Lichteffekte und atemberaubende Aussichten sind hier permament in das Spiel eingewoben. Die gebotenen 30 FPS werden nahezu immer geliefert, was bei dem gelieferten Bild eine respektable Leistung ist. In Menüs hingegen bietet der Titel 60 FPS, um das dargestellte jederzeit flüssig zu halten. Auf der PS4 Pro erwartet den geneigten Pixelzähler 2160p, welche durch Checkerboard-Rendering erreicht werden. In den Grafikeinstellungen darf natürlich HDR ebenso eingestellt werden wie die Auswahl zwischen höherer Auflösung und FPS. Die Unterschiede sind jedoch nur marginal. Darüber hinaus liegen sämtliche Cutscenes, die mit der Decima-Engine erstellt wurden, in nativem 4k vor und sehen dementsprechend beeindruckend aus.

Die Entwickler sind sich der grafischen Qualität wohl mehr als bewusst, deshalb wird uns direkt ein Foto-Modus mitgegeben. Dieses kleine Tool erweist sich als waschechter Wallpaper-Emulator, denn dank der grandiosen Optik des Spiels und den Einstellungen, welche das Tool mit sich bringt, lassen sich reihenweise schöne Bilder schießen. Wir können noch so sehr davon schwärmen, aber lasst euch lieber von den Bildern überzeugen:

Robo-Dinos…einfach auf der Zunge zergehen lassen…Robo-Dinos

Nicht nur grafisch kann der Open-World-Titel überzeugen, sondern auch durch sein unverbrauchtes Setting. In einer weit entfernten Zukunft lebt die Menschheit nach einem apokalyptischem Event wieder in Stämmen. Jäger und Sammler sind wieder gefragte Tagesjobs, Pfeil und Bogen die Waffen des erfahrenen Kämpfers. Lediglich Ruinen zeugen von der einst technologisch bewanderten Menschheit. Und natürlich die Robo-Dinos.

In freier Wildnis trifft man nicht nur auf Füchse und Wildschweine, sondern eben auch mal den gelegentlichen Roboterstier, oder einen mechanischen Säbelzahntiger.

Horizon Zero Dawn
Wann sieht man schon mal einen Sägezahn auf einen zuspringen?

Die prähistorisch-postapokalyptischen Stämme haben gelernt, die Bauteile dieser mechanischen Ungeheuer zu ergattern und sich zu Nutze zu machen. Letzendlich herrscht eine Art realitätsnahes Ökosystem vor, welches sich gut mit der prähistorischen Zeit vergleichen lässt. Jäger, Sammler, Beutetiere und gefährliche Tiere. Nur dass die lebensgefährlichen Tiere eben mechanisch sind. Die Spielwelt befindet sich zu Beginn von Horizon Zero Dawn auch in diesem zugleich seltsamen, aber natürlichem Zustand. Alltag. Monsterroboter existieren eben, hin und wieder sterben Leute auf der Jagd. Seltsame Religionen bestimmen die Motivation des Stammes. Dieses Gleichgewicht wird letztendlich aus der Balance gebracht und löst die Ereignisse der Main Quest aus. Aber zunächst lernen wir erstmal unsere Protagonistin kennen.

2 Kommentare

  1. Die hohe Wertung hat mich erst erstaunt, aber konnte es gestern Abend auch endlich spielen. Absolut gerechtfertigt! Toller Artikel, Gameplane.

  2. Danke für die tolle Review. Die Empfehlung wird angenommen und das Spiel ist bestellt! Ein bisschen schmunzeln musste ich beim Lesen auch :)

    LG

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