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Review: Game of Thrones – The Sword in the Darkness

Für das Haus Forrester sieht es auch in der dritten Episode The Sword in Darkness  von Telltale Games‘ Game Of Thrones Adaption nicht sehr rosig aus. In unserem Familiensitz herrscht nicht gerade Partystimmung und die Mitglieder unser Familie kämpfen an allen Fronten für das Überleben ihres Hauses.

Wir versuchen in unserer Review möglichst ohne Spoiler auszukommen – da es sich hier aber um ein Episodenspiel handelt, in dem die einzelnen Folgen aufeinander aufbauen, ist das vielleicht nicht immer möglich. Trotzdem geben wir unser Bestes diverse Spoiler zu vermeiden.

Das tägliche Leid im Hause Forrester

Wie bereits erwähnt, sieht es nicht unbedingt rosig für das Haus Forrester aus. Da tut es der neuen Episode ganz gut, dass wir am Anfang wieder in die Fußstapfen von Asher Forrester treten. Der liegt zwar nicht faul in der Sonne von Essos und hat auch seine eigenen Probleme. Aber der Charakter selbst ist zumindest momentan im Vergleich zum Rest seiner Familie wesentlich besser aufgelegt. Im weiteren Verlauf sorgt der gute Asher sogar für den einen oder anderen Lacher. Der Rest der Familie steht dagegen wesentlich direkter im Sumpf der Machtspiele und Intrigen.

Es geht also da weiter, wo wir mit der letzten Folge aufgehört haben. Ebenfalls hat sich an der bekannten Formel von Telltale Games nichts geändert. Das kann man durchaus kontrovers betrachten und wie jedem Spiel der Jungs und Mädels aus Kalifornien fehlendes Gameplay und zu wenig Eigenständigkeit vorwerfen. Nun hat sich die zwar bekannte Formel aber seit The Walking Dead durchaus weiterentwickelt und hier handelt es sich nach wie vor eher um interaktive Geschichten und nicht um klassische Adventures.

Game of Thrones - The Sword in the Darkness

Bühnenarbeiten und Kulissenwechsel

Meistens haben die einzelnen Episoden von Spielen von Telltale Games immer ein eigenes Thema. Das ist mal offener und mal versteckter platziert. Als Beispiel könnte man da die aktuelle Episode von Tales from the Borderlands nehmen. Dort wäre das übergreifende Thema wohl Vertrauen gewesen. In The Sword in the Darkness dürfte das in dem Falle Opferbereitschaft und die Frage sein, wie weit man zu gehen bereit ist. Diese Frage taucht für uns in der Episode mal subtiler und mal weniger subtil auf. Nebenbei passieren um uns herum auch noch nicht unwesentliche Teile der Haupthandlung von Game of Thrones. In Kombination ergibt sich da wieder ein Gesamtpaket, das überaus stimmig ist. Das bedeutet aber nicht, dass die Episode nicht ihre kleinen Problemchen hätte.

Game of Thrones - The Sword in the Darkness

Die Spielzeit beträgt wieder ca. zwei Stunden, was inzwischen ja auch so eine Art Standard ist. Gerade im letzten Drittel springen wir ziemlich oft zwischen den Charakteren und Schauplätzen hin und her. Gefühlt wechselt man in den letzten 40 Minuten neun Mal die Szenerie und das kann doch leicht nervig sein. Das sind zwar durchaus relevante Szenen, von denen manche sogar großartig sind. Aber hier hätten wir uns etwas mehr Fokus gewünscht. Auch teilt The Sword in the Darkness das Schicksaal vieler anderer dritten Episoden. Eine Staffel besteht bei Telltale Games aus fünf Episoden und meistens macht die dritte Episode immer einige wenige Schritte zurück, um zum Ende der Staffel hin Anlauf zum Finale zu nehmen und das gestaltet sich auch hier nicht großartig anders, mit dem Unterschied, dass die erste Staffel sechs Episoden spendiert bekommt. Zwar erleben wir wieder tolle Momente, die denkwürdig sind, aber man merkt doch manchmal stark, dass man am Aufbau für spätere Ereignisse arbeitet.

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