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Review: Forza Motorsport 7 – Back to Greatness

Nachdem die Turn 10 Studios mit Forza Motorsport 5 den schlechtesten Teil der Serie produziert haben, befand sich das Franchise mit dem sechsten Teil wieder auf dem richtigen Weg. Nach dem mehr als gelungenen Open World-Ausflug in Forza Horizon 3 möchte man in Forza Motorsport 7 nun wieder mit Realismus überzeugen. Ob das gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Das Aushängeschild

Als im Juni die Xbox One X vorgestellt wurde, galt der siebte Teil des Franchises als Aushängeschild der neuen Konsole. 4K-Auflösung, HDR-Support und mehr sollte den Titel zum schönsten Rennspiel aller Zeiten machen. Doch auch ohne die Power der neuen Konsole erwartet euch eine großartige Technik, die sich vor allem bei den Automodellen keinen Fehler erlaubt. Ein besonderes Zuckerstück sind aber die Wetterwechsel, die auch im Rahmen eines Rennens vorkommen können. Leider stinken dagegen die Umgebungen ein wenig ab. Moderiert wird das Spiel von den Top Gear-Moderatoren und kommt mit einer Menge Liebe für das Rennbusiness und Autos daher. Ein klarer Minuspunkt ist die langweilige Musikuntermaltung, die ihr aber jederzeit mit anderen Tracks ablösen könnt.

Von zart bis hart

Auch wenn Forza Motorsport 7 einen großen Simulationsanteil besitzt, müsst ihr als Einsteiger keine Angst haben. Es lassen sich viele Assistenten aktivieren beziehungsweise deaktivieren, sodass weder Profis unter- noch Anfänger überfordert werden sollten. Dieser Aspekt motiviert genauso wie der überarbeitete Karrieremodus, in dem ihr euch durch sechs verschiedene Meisterschaften kämpft, die jeweils mit zehn bis fünfzehn Events daherkommen. Dabei dürft ihr frei entscheiden, welches Rennen ihr angehen möchtet. So kommt ihr bereits kurz nach dem Start in den Genuss von PS-starken Karren und spaßigen Rennstrecken.

Als nettes Beiwerk dienen die Showcase-Events, die das komplette Spielgeschehen ein wenig auflockern. Dort spielt ihr ein wenig Auto-Bowling oder müsst einen Hindernisparcours bewältigen. Nach und nach erhaltet ihr in der Karriere Geld und neue Level, die euch einen Rabatt auf seltene Autos oder neue Kleidung für euren Fahrer gewähren.

Mods, Mods, Mods!

Um das Renngeschehen noch ein wenig spannender zu machen, habt ihr die Chance vor jedem Rennen sogenannte Mods einzusetzen. Durch diese könnt ihr mehr Geld erhalten, falls ihr beispielsweise eine perfekte Runde fahrt. Um diese Mods zu erhalten, müsst ihr auf euer Glück setzen und Lootboxen kaufen. Die Boxen sind dabei in verschiedene Kategorien eingeteilt, sodass ihr für mehr Credits eine höhere Chance auf seltenere Items habt. Ärgerlich ist in diesem Zusammenhang das VIP-System. Durch eben jenes könnt ihr euch im Store für 19,99 Euro den VIP-Pass kaufen, der euch mehr Boni zukommen lässt.

Brumm, Brumm

Doch wie spielt sich der Titel eigentlich? Solltet ihr alle Hilfen deaktiviert haben, müsst ihr euch gehörig anstrengen, die Ideallinie auf den Strecken fahren zu können. Besonders gefallen hat uns, dass sich die Autos tatsächlich unterschiedlich anfühlen und man nie das Gefühl hat, eine generische Karre zu fahren. Insgesamt habt ihr die Chance 700 Fahrzeuge zu fahren.

Solltet ihr ein Lenkrad besitzen, erwartet euch hier der ultimative Grund das Setup aufzubauen. Doch auch ohne solche Peripherie geben euch die Fahrzeuge dank Rumble Feedback, was gerade auf den Strecken so passiert. Wie für ein Forza üblich, gibt es auch hier umfangreiche optische Tuning-Möglichkeiten. So könnt ihr euch an der Lackierung eurer Fahrzeuge austoben oder einfach die vorhanden Community-Kreationen herunterladen, um eure Boliden zu verschönen.

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