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Review: Fire Emblem Warriors – Das bunte Helden-Potpourri

Vor einigen Jahren haben die meisten Spieler den Begriff „Musou“ wohl noch für eine japanische Speise gehalten. Nur wenige Spieler in unseren Breiten sind mit Titeln wie Dynasty Warriors in Berührung gekommen. Doch nachdem bereits das Zelda-Franchise mit Hyrule Warriors beziehungsweise Hyrule Warriors Legends einen Musou-Ableger erhalten hat, ist nun mit Fire Emblem Warriors das nächste Franchise mit den Massenschlachten gekreuzt worden. Wie sich die Kreuzung auf der Nintendo Switch schlägt, erfahrt ihr in unserem Test.

Es war einmal…

Es ist ein ganz normaler Tag im Königreich Aytolis, doch plötzlich wird das Königreich vom Bösen attackiert. In Panik fliehen Rowan und Lianna (von denen ihr zu Beginn einen als Charakter auswählt) zusammen mit ihrer Mutter, der Königin, aus dem Schloss. Doch dann stürzt der Geheimausgang zusammen und die Geschwister erhalten von ihrer halbverschütteten Mutter den Auftrag, das Geheimnis hinter dem Flammenschild zu erfahren und anschließend mit dessen Hilfe den Chaosdrachen Velezark einzusperren, der für die Zerstörung des Landes verantwortlich ist.

Im Verlauf des Spiels bekommt eure Gruppe Zuwachs von verschiedenen Charakteren aus dem Fire Emblem-Franchise, wie beispielsweise Marth oder auch Chrom. Auch wenn die Geschichte nicht allzu spannend klingt, wird sie von vielen Zwischensequenzen vorangetrieben und gestaltet sich ziemlich kurzweilig.

Hack, Hack, Hack

Ihr kämpft euch also durch zahlreiche Kapitel, die jeweils eine große Schlacht darstellen. Dabei gibt es in den einzelnen Kapiteln verschiedene Missionen, die ihr erfüllen müsst, um am Ende den Obermotz besiegen zu können. Garniert wird das Ganze von Nebenmissionen, die euch einige Items bescheren. Diese Materialien werden wiederum dafür benötigt, sogenannte Fibeln herzustellen. Durch Stärkungsfibeln könnt ihr beispielsweise Waffen tragen, die ein höheres Ranking haben und euch dadurch in der Schlacht mehr nutzen.

Bei den Waffen kommt übrigens das altbekannte Stein-Schere-Papier-Prinzip zur Geltung: Axt schlägt Lanze, Lanze schlägt Schwert, Schwert schlägt Axt. Daher solltet ihr darauf achten, dass ihr nicht mit der falschen Bewaffnung in die Schlacht rennt – auch wenn es im Spielverlauf tatsächlich nicht so viel ausmacht. Solltet ihr jedoch einmal merken, dass ihr den Kürzeren zieht, könnt ihr mit einem Druck auf das Steuerkreuz den aktiven Charakter wechseln und so mit anderen Fähigkeiten den Feinden einheizen.

Vor einer Schlacht könnt ihr übrigens auch noch verschiedene Taktiken festlegen und den Charakteren bestimmte Routinen zuweisen. Das könnt ihr aber auch im laufenden Gefecht ändern, sodass ihr stets die komplette Kontrolle über euer Team habt.

Slash, Slash, Slash

Wie man es aus Musou-Titeln kennt, ist auch Fire Emblem Warriors recht linear gehalten. Ihr huscht über das Schlachtfeld und könnt kleinere Gegner getrost ignorieren, um euch mit den dickeren Feinden anzulegen. Diese Kämpfe sind ziemlich interessant, wenn auch auf den niedrigeren Schwierigkeitsgraden nicht allzu fordernd. Demnach artet eigentlich jeder Kampf in wildes Button-Mashing auf X und Y aus, was durch einen Druck auf A garniert wird, wodurch ein Spezialangriff aufgelöst wird. Falls ihr also Taktik wie in den Strategie-Ablegern sucht, müssen wir euch leider enttäuschen.

Gelungen hingegen ist die technische Seite. Dort sind zwar ein paar Texturen nicht so gelungen, doch läuft das Spiel stets komplett flüssig. Dabei ist es egal, ob ihr im Handheld oder Docking-Modus zockt. Besonders erwähnenswert ist, dass das Spiel komplett synchronisiert wurde und auch die Musik sehr gelungen ist.

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