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Review: Final Fantasy 15 – Atemberaubender Roadtrip durch Eos

Endlich ist es so weit. Zehn Jahre musste man darauf warten und manch einer hat vielleicht schon gar nicht mehr daran geglaubt, dass dieser Tag jemals kommen wird, aber endlich ist es da, Final Fantasy 15. Die Frage ist nur, hat sich die lange Wartezeit wirklich gelohnt oder wird am Ende der Titel doch mehr eine Enttäuschung? Immerhin unterscheidet sich dieser Titel erheblich von den anderen Final Fantasy-Teilen. Aber wir wollen gar nicht lange um den Heißenbrei herum reden, immherin war die Wartezeit nun lange genug. In unserem Test erfahrt ihr, ob sich der Roadtrip durch Eos wirklich lohnt.

Eine heile Welt… oder?

Eigentlich wollen wir gar nicht so viel über die Geschichte verraten, denn wer mag schon Spoiler? Außerdem solltet ihr selbst die Geschichte mit all ihren Eindrücken und Überraschungen erleben, damit all die Emotionen euch auch erreichen. Klar ist jedoch, dass alles in einer scheinbar heilen Welt beginnt, in der ihr auf Reise als Prinz Noctis seid, zusammen mit euren drei Begleitern Gladiolus, Ignis und Prompto. Die Geschichte beginnt also mehr mit einem idyllischen Roadtrip als einem wirklichen Abenteuer. Mit dem königlichen Wagen Regalia erkundet ihr erst einmal ein wenig die Welt und lernt das Protagonisten-Quartett näher kennen. Die heile Welt bricht erst dann zusammen, als das Imperium  Nilfheim in Noctis Heimat Insomnia einfällt. Währenddessen ist Noctis zusammen mit seinen Freunden unterwegs nach Tenebrae um seine Zukünftige Lunafreya zu treffen.  Die Geschichte lässt sich definitiv Zeit um richtig in Fahrt zu kommen und gewinnt erst nach und nach an Priorität. Aber genau diese Zeit sollte man sich ebenso nehmen. Am Anfang hat man eine große Open-World, im hinteren Teil geht es dann mehr linearer zu, dafür nimmt hier auch die Story deutlich mehr Fahrt und Emotionalität auf. Es lohnt sich also die Geschichte bis zum Ende zu verfolgen, da sie auch gerade im hinteren Teil unheimlich gut in Szene gesetzt ist und für einige Überraschungen sorgt. Ebenfalls gut in Szene gesetzt sind die Dungeons, die im Gegensatz zur Open-World, teils eng und düster sind.

Final Fantasy 15 XV
Mit dem Regalia auf Reise durch die wundervolle Welt Eos

Sympathisches Quartett

Von der ersten Sekunde an sind mir keine Charaktere sympathischer als Noctis, Prompto, Ignis und Gladiolus. Auch fällt mir kein Team ein welches harmonischer, glaubwürdiger und genialer ist als dieses Quartett, so dass ich eigentlich durchweg am Schmunzeln war. Es lohnt sich jeder einzelnen Unterhaltung, von ihnen, Gehör zu schenken. Auch wenn es die erste Protagonisten-Gruppe in Final Fantasy ist die zum einen nur aus vier Charakteren besteht und zum anderen nur aus männlichen Charakteren besteht, gibt es an diesem Team absolut nichts auszusetzen, denn besser könnte diese Truppe gar nicht harmonieren. Ich hab sie also direkt in mein Herz geschlossen. Außerdem habt ihr erstmals auch eine größere Auswahl der Synchronisation. Erstmals könnt ihr neben einer englischen Synchronisation auch die japanische, was mich persönlich sehr erfreut hat oder sogar eine deutsche wählen, ganz nach eurem Geschmack.

Final Fantasy 15 XV
Noctis, Prompto, Ignis und Gladiolus, die symapthische Truppe auf Reise

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