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Review: FIFA 16 – Mit Frauenteams noch besser

Nachdem EA Sports diese Saison mit Madden 16 bereits bewiesen hat, dass man auf die Fans hört und stetige Verbesserungen anstrebt, ist nun das für den europäischen Markt relevantere FIFA 16 erschienen. Da sich zum Launch das letztjährige Debakel nicht wiederholt hat, haben wir die Chance ergriffen, die Fußballsimulation genauer anzusehen und euch zu sagen ob es sich bei dem Titel nur um ein lahmes Kader-Update handelt oder der Ball neu erfunden wurde.

Von Frauen und Drafts

Die Ankündigung, dass es zum ersten Mal Frauenfußballnationalmannschaften in FIFA geben wird, wurde von der Fangemeinde ziemlich negativ aufgefasst und mit vielen unpassenden Kommentaren begleitet. Im Nachhinein betrachtet fragt man sich warum eigentlich? EA Sports hat die Gegebenheiten angepasst, sodass einem ein Spiel der Frauen nicht so vorkommt als ob man einfach nur ummodellierte männliche Spieler vor sich hat. Beispielsweise sind die Räume im Spiel größer, die Torhüterinnen haben mehr Probleme mit hohen Bällen und allgemein ist das Tempo ein wenig gemächlicher. Doch genau das passt, denn so kennt man es aus den Fernsehübertragungen.

Defizite hat die ganze Geschichte jedoch bei den Mannschaften und Turnieren: So müssen Anhänger des Frauenfußballs auf Nationen wie Japan oder Norwegen verzichten, die im echten Leben als Titelfavoriten in den Turnieren gelten. Auch hat EA Sports es versäumt einen Modus zu integrieren, mit dem man die diesjährige WM, welche die größte mediale Aufmerksamkeit bekommen hat, nachspielen kann. So muss man sich mit einem Turniermodus zufrieden geben, in dem man gegen elf andere Mannschaften antritt.

FIFA 16 Alex Morgan

Ein weitere große Sache für langjährige Spieler wird der neue Draft-Modus sein, der sich am Football-Äquivalent bedient: Ihr zieht zu Beginn aus fünf Karten pro Position eure bevorzugten Spieler heraus und tretet mit ihnen in vier Spielen an, um euch dann erneut ans Draften zu machen. Der Modus stellt eine nette, kurzweilige Alternative zum großen Bruder, dem Ultimate Team-Modus, dar. Dort könnt ihr euch natürlich erneut nach Herzenslust austoben und versuchen eure Mannschaft nach Belieben zusammenzustellen. Dieses Unterfangen kann komplett mit den virtuellen Coins gestemmt werden. Falls eure Kreditkarte jedoch locker sitzt, kann mit den FIFA Points nachgeholfen werden, die ihr für Bares kaufen könnt.

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