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Review: Ever Oasis – Rettet die Oase!

Manchmal könnte das Leben so einfach sein: Ihr genießt euer Leben in einer Oase und so ziemlich nichts kann eure Laune trüben. Jedenfalls bis zu dem Tag, an dem das Chaos Einzug hält und es an euch liegt, eine neue Oase aufzubauen und herauszufinden, was da nun eigentlich genau passiert ist. Dabei seid ihr in Ever Oasis vom Entwickler Grezzo nicht allein unterwegs. Der Wassergeist Esna steht euch mit allerhand Ratschlägen zur Seite.

Ever Oasis

Das Team rund um Mana-Produzent Koichi Ishii hat nicht nur ein charmantes Rollenspiel auf die Beine gestellt, sondern dank eines Aufbau-Parts auch für Abwechslung gesorgt. So könnt ihr auf euren Abenteuern verschiedene Charaktere finden, die anschließend euer Domizil bevölkern und sogar Shops aufbauen. Anschließend werden jedoch Rohstoffe benötigt, die ihr besorgen müsst, damit die Wirtschaft angekurbelt wird. Zum Ausgleich erhaltet ihr euren Anteil an dem Gewinn und könnt dieses wiederum in Ausrüstung oder in eure Oase stecken.

Rätseln, Kloppen, Repeat

Sobald ihr euch außerhalb eurer Oase bewegt, startet ihr in das Rollenspiel-Abenteuer. Mit einer Gruppe von bis zu zwei weiteren Charakteren stellt ihr euch den Chaos-Monstern im Kampf. Dabei bestreitet ihr die Auseinandersetzungen in einem Echtzeit-Kampfsystem, das gut von der Hand geht. Ihr könnt entweder mit einem leichten oder schweren Schlag angreifen oder grazil ausweichen. Einzig die Kamera ist stellenweise ein wenig zickig unterwegs, sodass es ab und an vorkommen kann, dass ihr den falschen Gegner anvisiert.

Im Rahmen der Dungeon-Erkundung müsst ihr Rätsel lösen, bei denen die unterschiedlichen Eigenschaften der Figuren zum Tragen kommen. So können bestimmte Türen beispielsweise nur mit einem Windzauber geöffnet oder Schalter nur mit einer Lanze betätigt werden. Doch auch im Kampf gibt es verschiedene Vorteile, wenn wir bestimmte Figuren mit dabei haben. Ein Boss kann viel einfacher zu bekämpfen sein, wenn ihr den passenden Begleiter am Start habt.

Im Verlauf des Abenteuers werdet ihr Ressourcen finden, die erst abgebaut werden können, wenn ihr eine bestimmte Figur freigeschaltet habt. Das motiviert zum erneuten Erkunden und fällt kaum frustig aus, da es mit den Teleportationssteinen einen Shortcut durch die Welt gibt. Solltet ihr euch für den Weg zu Fuß entscheiden, könnt ihr dadurch eure Truppe schnell aufleveln, da jeder Kampf die Erfahrungspunkte erhöht, sobald ihr euch in eurer Oase eingefunden habt.

Durch die Einteilung der Aufgaben und fair verteilte Teleport-Punkte könnt ihr auch unterwegs eine Runde zocken, ohne zu befürchten, noch eine Stunde bis zum nächsten Speichern abwarten zu müssen. Allgemein sind alle Inhalte so konzipiert, dass sie bequem auf dem Handheld absolviert werden können, ohne zu sperrig zu sein. Besonders erwähnenswert ist jedoch, dass ihr mit einem manuellen Speichersystem vorlieb nehmen müsst. Das sorgt auch dafür, dass ihr nicht zu sorglos in die Kämpfe geht, die gerade zu Beginn sehr knackig sein können.

Traumhafte Musik

Wichtig ist, dass ihr das Spiel mit Ton zockt, da ihr ansonsten einen zauberhaften Soundtrack verpasst. Vor allem der Mix aus orientalischen Klängen mit konventionellen Instrumenten weiß zu begeistern und geht sofort ins Ohr. Grafisch überzeugt der Titel vor allem in den Außenbereichen, während die Dungeons im Vergleich eher abfallen. Trotzdem ist das Spiel technisch sauber und perfekt für den 3DS gemacht.

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