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Review: EVE: Valkyrie – Pew Pew in VR

Solltet ihr euch bereits die PlayStation VR gegönnt haben, werdet ihr sicherlich einmal in alle Demos geschaut haben. Dabei fällt auf, dass vor allem in einer Probierversion mit Lob von der Fachpresse nicht gegeizt wird. Da ist die Rede von „dem besten VR-Titel“ und weiteren Preisungen. Daher war es eigentlich ein No-Brainer, sich einfach mal EVE: Valkyrie zuzulegen und zu schauen, ob das überschwängliche Lob tatsächlich angebracht ist.

Eine kurze Geschichte

Vorab sei gesagt: Bei der VR-Auskopplung des EVE-Universums handelt es sich im Herzen um eines pures Online-Spiel. Zu Beginn erlebt ihr jedoch eine kurze Geschichte rund um eure Hauptfigur. Ihr übernehmt die Rolle eines Klones, der sich der berühmten Pilotin Rán Kavik und der namensgebenden Walküre anschließt.

Da ihr aber nicht der Klon eines 08/15-Piloten, sondern die Kopie eines berühmten Helden seid, kommt es innerhalb der knapp einstündigen Einführung zu einigen Flashbacks, die euch die Vorgeschichte erzählen. Leider bleibt es tatsächlich bei der handvoll Missionen, die eher als Tutorial und Einführung dienen. Leider existiert kein richtiger Story-Modus, der Fans von Singleplayer-Abenteuern lange bei der Stange halten könnte. Man kann sich anschließend zwar noch in einem Trainingsmodus austoben oder in einem Survivalmodus ums Überleben kämpfen, mehr wird für Einzelspieler leider nicht geboten.

Mit Köpfchen durchs Menü

Bereits in der Einführung wird euch auffallen, wie gut die virtuelle Realität in das Spiel eingebunden wurde. Es fühlt sich an, als ob ihr tatsächlich im Cockpit sitzt. Euren Kopf könnt ihr nahezu in alle Winkel neigen und euch somit komplett im Cockpit umsehen. Durch die Scheiben eures Ausgucks könnt ihr euch auch in den unendlichen Weiten des Weltraums umsehen. Ihr habt so den perfekten Überblick, falls ihr einen Feind verloren habt oder einfach nur die Anzeigen im Cockpit anschaut, jedoch dauert es dort, bis man wirklich kapiert hat, was diese bedeuten.

Bereits im Menü wird euch der Vorzug von VR präsentiert, denn ihr navigiert euch nur durch Kopfbewegungen durch die einzelnen Kategorien, was sehr gut funktioniert. Doch wirklich beeindruckend wird es, sobald ihr in eurem Raumgleiter Platz nehmt.

Das Mittendrin-Gefühl ist einfach unglaublich, wenn ihr zwischen euren Teamkameraden umher saust, es neben euch dicke Explosionen gibt und es an jeder Ecke rummst (auch wenn das physikalisch nicht korrekt ist). Mit zerstörten Raumbasen, Planeten und weiterem Terrain sind auch die Umgebungen eine echte Augenweide.

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