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Review: Die Zwerge – So muss es gemacht werden

Mit Die Zwerge schrieb Author Markus Heitz eine grandiose Fantasy-Reihe um den Helden Tungdil Goldhand. In inzwischen fünf Bänden durften wir die tollsten Abenteuer mit den kleinen Helden erleben. Es ist fast immer eine erfreuliche Nachricht, wenn ein Werk den Sprung von einem anderen Medium in das Medium der Computerspiele schafft. So auch bei Die Zwerge! Dank EuroVideo und King Art Games dürfen wir das Geborgene Land in seiner vollen Pracht virtuell erleben. Wer die Bücher nicht gelesen hat, aber Liebhaber guter Fantasy-Universen ist, kann natürlich genauso gut einen Blick auf das Spiel werfen. Im Test haben wir das Spiel auf Herz und Nieren geprüft und die Übersetzung vom Buch aufs Spiel verfolgt.

Bevor wir aber damit loslegen, wollen wir euch natürlich den Dank der Entwickler nicht vorenthalten. Immerhin war Die Zwerge ein Kickstarter-Projekt, bei dem durch zahlreiche Spenden der Community die Möglichkeit der Entwicklung realisiert wurde. Die Danksagung findet ihr im folgenden Video:

Das Buch im Spiel

Beginnt man das Spiel, fällt einem sofort eine interessante Erzählstruktur auf. Zwischensequenzen gibt es wie bei den meisten Rollenspielen hier auch, Gespräche und Abschnitte werden im Englischen von einer Erzählerin beschrieben (die deutsche Sprachausgabe wird von Johannes Steck gesprochen, der bereits verantwortlich für zahlreiche Hörbücher der Reihe war). Die gesprochenen Worte der Erzählerin sind dabei meist original aus dem Buch entnommen. Anfangs entpuppt sich das als ziemlich gewöhnungsbedürftig, nach einer kurzen Zeit aber fühlt es sich wie eine toller Fanservice für Leser der Werke von Heitz an. Ausnahmsweise empfehlen wir diesmal trotzdem die deutsche Sprachausgabe, immerhin ist dies die Originalsprache der Werke.

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Auch die Dialogoptionen im Spiel enthalten meist die tatsächlichen Worte aus dem Buch. Wer es mag und sich ein bisschen auskennt, kann beispielsweise Tungdil dieselben Gespräche durchlaufen lassen, wie der Herr Goldhand im Buch. Diese Orientierung am Buch kann für Neulinge vielleicht etwas schwierig sein, aber sollte den Spielfluss nicht stören. Leser hingegen kommen voll auf ihre Kosten. Bekannte Orte und Charaktere sowie Szenen finden ihren Weg in das Spiel. Die Handlung beinhaltet hierbei nur die Geschehnisse des ersten Bandes, wobei abhängig vom Erfolg des Spiels die Möglichkeit eines Nachfolgers bekannt gegeben wurde. Der Prolog des Buches, der letzte Kampf der Fünften, wird im Spiel sowohl als Prolog als auch als Tutorial genutzt, was sehr gut umgesetzt wurde.

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